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Wunderschwimmer Sullivan : Weltrekord-Gleichstand mit Freundin Stephanie

  • Aktualisiert am

Der Krauler vom Dienst: Eamon Sullivan Bild: AP

Der australische Schwimmer Eamon Sullivan verbesserte seine erst 24 Stunden alte Bestmarke über 50 Meter Kraul um 13/100 auf 21,28 Sekunden. „Ich habe nie geglaubt, dass das möglich ist“, sagte Sullivan.

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          Der australische Schwimmer Eamon Sullivan ist mit seinem neuerlichen Weltrekord über 50 Meter Freistil in neue Dimensionen vorgestoßen. Der 22-Jährige aus Perth verbesserte am Freitag bei der Olympia-Qualifikation in Sydney seine erst 24 Stunden alte Bestmarke im Endlauf um 13/100 auf 21,28 Sekunden. Tags davor hatte er den nur fünf Tage alten Weltrekord des Franzosen Alain Bernard (21,50) um 9/100 unterboten.

          Damit hat Sullivan mit seiner Freundin Stephanie Rice gleichgezogen, die während der Schwimm-Tage von Sydney ebenfalls zwei Weltrekorde aufgestellt hat. Beide tragen den neuen Schwimmanzug ihres Ausrüsters (Siehe: Schwimmen: Gefahr im Anzug). In ihrer Heimat Australien werden Stephanie und Eamon in Anlehnung an das Schauspielerduo Brad Pitt und Angelina Jolie bereits „Steamon“ genannt. (Siehe: Traumpaar im Becken: Beliebt wie „Brangelina“).

          „Ich hoffe, dass ihnen jetzt die Knie zittern“

          Nahe an den Weltrekord kam auch die erst 15 Jahre alte „Wunderschwimmerin“ Cate Campbell heran. Sie kam der Weltbestzeit der Niederländerin Marleen Veldhuis in 24,30 Sekunden bis auf 21/100 nahe.

          Dicke Backen nach dem Rekord: „Ich hoffe, dass ihnen jetzt die Knie zittern”

          Gefeierter Star im Olympia-Schwimmzentrum des Jahres 2000 war indes Sullivan. „Ich hoffe, dass ihnen jetzt die Knie zittern“, rief er seinen Konkurrenten zu. Sein Trainer Grant Stoelwinder sprach von einem „perfekten Rennen“. Sullivan hatte den acht Jahre alten Weltrekord des russischen Olympiasiegers Alexander Popow erst vor fünf Wochen unterboten. Popows Zeit von 21,64 hat der neue Sprint-Star mittlerweile um kaum fassbare 36/100 nach unten gesteigert.

          „Mal sehen, wie ich damit zurechtkomme“

          „Ich habe nie geglaubt, dass das möglich ist“, sagte Sullivan, der sich minutenlang in Siegerpose feiern ließ. Mit seinem Popularitätsschub „down under“ will Sullivan gelassen umgehen: „Mal sehen, wie ich damit zurechtkomme. Ich hoffe, dass ich für jeden ein Lächeln übrig habe und nicht grantig werde.“

          Ansonsten will er „in Ruhe weitertrainieren und dann mal sehen, was in Peking passiert“. Sollte er auch bei den Spielen als Erster anschlagen, hätte die große Schwimmnation Australien den legitimen Nachfolger des im November 2006 zurückgetretenen „Helden“ Ian Thorpe gefunden.

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