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WTA-Turnier in Stuttgart : Ana Ivanovic zieht nach

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Wie immer wechselhaft in ihrer Leistung und gerne gesehen: Ana Ivanovic in Stuttgart Bild: dpa

Nach der glamourösen Vorjahressiegerin Maria Scharapowa spielt sich auch die allseits beliebte Ana Ivanovic ins Halbfinale des Stuttgarter Turniers vor. Die Veranstalter freuen sich.

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          Ana Ivanovic ist als dritte Tennisspielerin beim WTA-Turnier in Stuttgart in das Halbfinale eingezogen. Die 26 Jahre alte Serbin setzte sich am Freitag gegen Swetlana Kusnezowa aus Russland mit 6:3, 2:6, 6:4 durch. Nach 1:53 Stunden Spielzeit entschied Ivanovic das Duell der früheren French-Open-Siegerinnen für sich.

          In der Runde der besten Vier trifft die ehemalige Nummer eins der Welt an diesem Samstag (18.30 Uhr/Eurosport) auf ihre Landsfrau Jelena Jankovic, die sich im letzten Spiel des Abends in gut 90 Minuten gegen Alissa Kleybanowa aus Russland 6:4, 6:3 durchsetzte.

          Scharapowas „großer Sieg“

          Vorjahressiegerin Maria Scharapowa hatte zuvor durch einen Sieg gegen die top-gesetzte Agnieszka Radwanska das Halbfinale erreicht. Die 27 Jahre alte Russin gewann 6:4, 6:3 gegen die zwei Jahre jüngere Polin. „Das war ein großer Sieg“, sagte die Weltranglisten-Neunte, „der größte seit meiner Verletzung“. Bei einer Niederlage wäre die Stuttgart-Siegerin von 2012 und 2013 aus den Top Ten gerutscht.

          Viereinhalb Monate musste die Russin im vergangenen Jahr nach einer Schulteroperation pausieren und kehrte erst Ende Dezember 2013 wieder auf die Tour zurück. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel der mit 710.000 Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung trifft Scharapowa nun auf Sara Errani. Die Italienerin profitierte gegen Carla Suárez Navarro beim Stand von 6:3, 6:7 (6:8), 3:0 von der Aufgabe der Spanierin.

          Halbfinalteilnahme in Stuttgart als großer Sieg: Maria Scharapowa Bilderstrecke
          Halbfinalteilnahme in Stuttgart als großer Sieg: Maria Scharapowa :

          Gegen Radwanska nutzte Scharapowa nach 99 Minuten ihren achten Matchball. Dass die glamouröseste Athletin ihrer Sportart nach dem kollektiven Aus der deutschen Tennis-Damen noch dabei ist, haben die Turnierveranstalter mit Erleichterung aufgenommen. „Es wäre toll, wenn Maria ins Finale kommen würde. Sie zieht natürlich schon die Zuschauer an“, sagte die Sportliche Leiterin Anke Huber.

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