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Simone Biles in Stuttgart : Salto totale

  • -Aktualisiert am

Im Vordergrund dreht sich Simone Biles, im Hintergrund das stilisierte WM-Logo. Bild: dpa

Triple double, Double double – und Simone Biles: Stuttgart erlebt die Weltneuheiten der dominanten Amerikanerin. Das technische Komitee der Frauen hält die Übungen für gefährlich und risikoreich.

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          In Stuttgart geht es dieser Tage um den Salto. Millionenfach werden die Turnerinnen und Turner der Weltmeisterschaft diese Bewegung vollbringen, und das in allen möglichen Ausführungen. Nur zwei davon sind allerdings in aller Munde: Sie heißen der Anzahl der Drehungen nach Triple double und Double double und werden nur von der Amerikanerin Simone Biles beherrscht, die angekündigt hat, den Triple double schon an diesem Samstag im Qualifikationswettkampf zu zeigen.

          Das passt ganz hervorragend, denn auch die Ausrichter vom Schwäbischen Turnerbund setzen ganz auf den Salto: So gibt es zum Beispiel im WM-Beiprogramm eine „Salto-Challenge“ auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Vor allem aber ist das WM-Logo das stilisierte Symbol eines Saltos rückwärts, wie er in der Kürzelschrift der Juroren benutzt wird. Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbundes, sagte bei dessen Vorstellung: „Der Salto bringt Turnen auf den Punkt.“ Und DTB-Präsident Alfons Hölzl, selbst ausgebildeter Trainer, sagte: „Für einen Salto braucht man Mut. Und die Bereitschaft, die Welt für einen Moment aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Mit dem Ziel, am Ende wieder mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen.“

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