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Wimbledon-Aus sorgt für Wirbel : Die Tennis-Welt und eine quälende Frage

  • -Aktualisiert am

Ungewisser Blick in die Zukunft: Derzeit spricht nicht viel dafür, dass Roger Federer und Kollegen bald wieder im Einsatz sind. Bild: Reuters

Nach der Absage von Wimbledon wachsen die Zweifel, ob 2020 überhaupt noch einmal Tennis gespielt werden kann. Angelique Kerber, Roger Federer und Co. stehen vor unklaren Wochen. Eine Erinnerung trübt zusätzlich die Stimmung.

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          Vor ein paar Tagen meldete sich Roger Federer in den sozialen Netzwerken mit einem kleinen Video, das ihn im dichten Schneetreiben mit Mütze und Daunenweste beim Ballwechsel mit einer Tenniswand zeigte. Er schlug die Bälle mit Tempo vor dem Körper, dahinter und durch die geöffneten Beine, und natürlich sah das so aus, als sei das eine Kleinigkeit. Zum Video schrieb er, er wolle sichergehen, die Trickschläge nicht verlernt zu haben; ein eher ironischer kleiner Kommentar, denn die Gefahr bestand trotz seiner Pause in gefährlichen Zeiten eher nicht. Im Februar hatte sich Federer einer Arthroskopie im Knie unterzogen, seine Rückkehr zum Tennis war für die Noventi Open in Halle/Westfalen Mitte Juni geplant. Erste Schritte auf dem geliebten Rasen, die nächsten sollten dann drüben auf der Insel in Wimbledon folgen.

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          Als Federer das Video mit Schneetreiben veröffentlichte, hatte er vermutlich mehr als nur eine Ahnung, dass aus der Rückkehr in der Rasensaison nichts werden würde. Jetzt wissen es alle, ganz offiziell. Er sei „am Boden zerstört“, teilte der Schweizer unmittelbar nach der Absage der All England Championships 2020 am Mittwoch mit, fügte aber hinzu, er könne es kaum erwarten, im kommenden Jahr wieder in Wimbledon dabei zu sein.

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