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Deutscher Radprofi Ackermann : „Im Sprint muss man, pardon, Arschloch sein“

  • -Aktualisiert am

Lieblingsgarderobe: Pascal Ackermann gewinnt die Clasica Almeria im Trikot des deutschen Meisters. Bild: Augenklick/Roth

Gewappnet für harte Kämpfe: Pascal Ackermann will in diesem Jahr endlich für Furore sorgen. Dafür vertraut der Shootingstar des deutschen Radsports auf eine besondere Fähigkeit – „bis zum Punkt der Unerträglichkeit“.

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          Er ist 25 Jahre jung, und doch ist schon vor einer Weile eine Straße nach ihm benannt worden. Schräg gegenüber seines Elternhauses in der pfälzischen Gemeinde Minfeld bei Kandel. Dort führt nicht der Bombi-Weg entlang, nein, „Bombi“, so lautet nur sein Spitzname. „Weil ich immer schon einer der schwereren Fahrer war und mein Körperbau in der Jugend nicht ganz so sportlich aussah“, sagt der aufstrebende Radprofi schmunzelnd. Pascal-Ackermann-Weg steht dort auf den Schildern. Und der Sprinter hat mittlerweile nicht nur einen athletischen Körperbau, sondern auch prestigeträchtige Erfolge auf dem Rad vorzuweisen – dank der Fähigkeit, sein Rad explosiv zu beschleunigen. Ackermann ist gemeinsam mit Maximilian Schachmann, seinem neuen Teamkollegen beim Team Bora-hansgrohe, der Shootingstar des deutschen Radsports.

          Vom Versprechen für die Zukunft zu einem schnellen Mann für die Gegenwart. Wegen eines Infekts hatte er zu Jahresbeginn seinen Saisoneinstieg etwas hinausschieben müssen – doch dann startete er durch, gewann die Clasica Almeria vor Marcel Kittel und wurde auf der ersten Etappe der Algarve-Rundfahrt Dritter. Ackermann ist in diesem Jahr reif für seine erste dreiwöchige Grand Tour. Beim Giro d’Italia wird das Team Bora-hansgrohe bei Etappen, die vom Profil den Sprintern entgegenkommen, ganz auf den jungen Deutschen setzen. Für Ackermann ist es die große Chance, um endgültig flügge zu werden im Peloton.

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