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Phil Mickelson greift an : Wie ein Golfprofi Tiger Woods übertrumpfen will

  • Aktualisiert am

13 bis 18 Meter mehr beim Abschlag: Phil Mickelson hat hart trainiert. Bild: AP

Golf-Altstar Phil Mickelson spielt mit 48 Jahren wieder auf höchstem Niveau. Hinter dieser Leistungssteigerung steckt eine spezielle Methode. Nun kommt es zu einem besonderen Duell.

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          Wird 2019 das Jahr der beiden Altstars, die immer noch die mit Abstand größten Zugnummern im Golf sind? „Ich glaube, wenn ich und Tiger in Bestform spielen, dann sind wir gut genug, jede Woche zu gewinnen“, behauptete Phil Mickelson und fügte an: „Ich denke, dass sowohl ich als auch Tiger ein wirklich, wirklich gutes Jahr haben werden.“

          Der 48 Jahre alte Kalifornier lieferte für diesen Optimismus schon einmal den ersten Beleg. Am Montag gewann der Linkshänder aus San Diego zum fünften Mal das AT&T National ProAm in Pebble Beach. Er holte sich an der kalifornischen Pazifikküste damit seinen 44. Sieg auf der PGA Tour, 28 Jahre nach seinem ersten Erfolg als Amateur auf dieser Turnierserie. Von diesem Donnerstag an werden Woods und Mickelson in diesem Jahr zum ersten Mal aufeinander treffen. Beide treten bei der Genesis Open an, wie die seit 1926 ausgetragene Los Angeles Open im Riviera Country Club in Pacific Palisades heute heißt – mit ganz unterschiedlichen Vorzeichen. Mickelson gewann dieses Traditionsturnier zweimal (2008 und 2009). Woods konnte auf dem Platz, auf dem er als sechzehnjähriger Amateur 1992 erstmals an einem Turnier der PGA Tour teilgenommen hatte, trotz zwölf Versuchen noch nie gewinnen. Mehr als zwei zweite Plätze (1998 und 1999) sprangen für ihn nicht heraus, und es plagt ihn der Makel, dass er an keiner anderen Veranstaltung so häufig teilnahm, ohne zu gewinnen.

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