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Joachim Deckarm : Wie der einst beste Handballer sein Schicksal meistert

  • -Aktualisiert am

Einst einer der besten Handballer überhaupt: Joachim Deckarm Bild: Picture-Alliance

Vor 40 Jahren verunglückte der damalige Weltklassehandballer Joachim Deckarm bei einem Spiel in Ungarn. Bis heute hilft ihm auch eine unverbrüchliche Kameradschaft der deutschen Weltmeistermannschaft von 1978 im Alltag.

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          Die Herren, die am 19. Januar in der Pause des WM-Spiels Deutschland gegen Island das Spielfeld betraten, sind erkennbar älter geworden. Ergraut sind sie. Einige von ihnen gehen, Folge von Tausenden Spielen, etwas hüftsteif. Und doch entwickelte sich dieser Auftritt der Weltmeister von 1978 zu einem der emotionalsten Momente der vergangenen WM. Berührend, mit welcher Hingabe die fast 20.000 Fans in der Kölner Arena der großen Figur dieses historischen Teams, Joachim Deckarm, dann ein Ständchen zum 65. Geburtstag sangen, untermalt von vielen Lichtern auf den Rängen.

          Im Rollstuhl sitzend, genoss der Jubilar die Atmosphäre, winkte ins Publikum. Am Morgen hatten ihm seine Freunde in Gummersbach einen Empfang bereitet, der ihm sichtlich Spaß bereitet hatte, fast alle Weltmeister von 1978 waren da, auch viele frühere Weggefährten vom VfL Gummersbach. Die Kulisse in diesem riesigen Rund überwältigte ihn. „Das waren tolle Bilder“, sagte ein sichtlich gerührter Heiner Brand. „Ich glaube, dass es Jo unheimlich gutgetan hat, von den Massen noch 40 Jahre danach so gefeiert zu werden.“

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