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Weltreiterspiele in Tryon : Riesenshow mit großen Tieren

Isabell Werth auf dem Pferd Bella Rose beim CHIO in Aachen im Juli. In Tryon tritt sie mit der deutschen Equipe an. Bild: dpa

In North Carolina beginnen die Weltreiterspiele, das Olympia des Pferdesports. Dafür ist der „größte kommerzielle Pferdetransport der Geschichte“ nötig – eine Aktion von militärischer Präzision.

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          Es ist hoffentlich nicht die Ruhe vor dem Sturm. Auf den Plätzen im Tryon International Equestrian Center, einer weitläufigen Anlage in North Carolina, wird schon trainiert, in den Ställen geschlafen und gefressen, aber erst an diesem Dienstag wird eine ungeheure Zusammenballung von Weltmeisterschaften im Pferdesport feierlich eröffnet. Bei den über zwei Wochen abgehaltenen Weltreiterspielen, einer Art Olympia der Pferde, werden Titelkämpfe in acht Disziplinen ausgetragen, in den drei olympischen, also Dressur, Springen und Vielseitigkeit, und in fünf weiteren, Distanzreiten, Western-Dressur, Voltigieren, Vierspänner-Fahren und Para-Dressur. Eine riesige Show für Pferdeverrückte.

          Evi Simeoni

          Sportredakteurin.

          Allerdings geht der Blick erst einmal bang zum Himmel. Im Wetterbericht ist von einem Hurrikan namens Florence die Rede, der sich über dem Atlantik zusammenbraut und über den beiden Carolinas Land gewinnen soll. Am Donnerstag könnte er auch Tryon beeinträchtigen. Ausgerechnet an dem Tag, an dem Deutschland eine Mannschafts-Goldmedaille in der Dressur einheimsen will. Und das mit Pferden, die gelegentlich schon eine Nervenkrise ereilt, wenn nur ein einzelnes trockenes Blättchen über den Boden scharrt. Noch gibt sich der Veranstalter entspannt. Man will die Lage weiter beobachten.

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