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Weitspringerin Malaika Mihambo : „Die Krise hat auch Positives“

Malaika Mihambo, Sportlerin mit Anspruch: „Die Menschen sollen auch Spaß an der Bewegung lernen“. Bild: EPA

Malaika Mihambo sieht 2020 trotz allem nicht als verlorenes Jahr. Die Weitsprung-Weltmeisterin über den Wert Olympias, die Arbeit an weiteren Zentimetern und das Glück, eine Sportlerin zu sein.

          6 Min.

          Welches ist die Rolle des Sports und die einer Weltmeisterin in der Pandemie?

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Ich habe gelernt, kleinere Schritte zu machen, von Woche zu Woche zu denken. Natürlich vergisst man große Ziele wie Olympische Spiele nicht, aber man muss lernen, ohne sie zu leben. Die Sicherheit fehlt einfach. Ich habe mein Sportler-Dasein überdacht: Warum mache ich den Sport? Früher war die Motivation, dass man die Chance sah, sich auf großen Bühnen zu zeigen. Jetzt ist es an der Zeit zu lernen, den Sport für sich zu genießen, ohne Bühne. Ich habe zu schätzen gelernt, wie sehr mir der Sport Spaß macht, welches Glück ich habe, dass ich meine Passion zum Beruf machen kann. Man kann Positives aus einer Krise mitnehmen.

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