https://www.faz.net/-gtl-7s7wo

Weitspringer Markus Rehm : „Die EM - das Thema ist für mich durch“

  • Aktualisiert am

Ist diese Prothese wirklich ein Vorteil beim Weitsprung? „Wir wollen weitere Schritte einleiten, wir wollen weitere Untersuchungen“, sagt Markus Rehm. Bild: dpa

Markus Rehm kritisiert den Deutschen Leichtathletik-Verband, will aber auf eine Klage verzichten. Er habe „Respekt“ für die anderen Sportler, wolle nicht weiter für Verwirrung sorgen und „fair bleiben“.

          1 Min.

          Paralympics-Sieger Markus Rehm will nicht auf juristischem Weg seine Teilnahme an der Leichtathletik-EM erreichen, drängt aber auf weitere Analysen. „Die EM in Zürich, das Thema ist für mich durch“, sagte der unterschenkelamputierte Weitspringer am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. Er habe „Respekt“ für die anderen Sportler, wolle nicht weiter für Verwirrung sorgen und „fair bleiben“.

          Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hatte sich gegen eine Berücksichtigung des behinderten Sportlers entschieden, der bei den deutschen Meisterschaften der Nichtbehinderten den Titel gewann und die WM-Norm mit 8,24 Metern erfüllte. Grundlage für die DLV-Entscheidung waren biomechanische Messungen bei den nationalen Titelkämpfen.

          Diese seien zwar „sehr gut gemacht worden, aber nur zur Hälfte“, sagte Rehm. So werde sein möglicher Nachteil durch eine geringere Anlaufgeschwindigkeit nicht berücksichtigt. „Wir wollen weitere Schritte einleiten, wir wollen weitere Untersuchungen“, betonte der Leverkusener. Er kritisierte, dass das Thema nach weiten Sprüngen in der Vergangenheit nicht vor der Meisterschaft vom DLV geklärt wurde. „Da wurde es vielleicht nicht ganz so ernst genommen“, sagte Rehm.

          Weitere Themen

          „Der Junge macht mich wahnsinnig“

          Box-Champion Bösel : „Der Junge macht mich wahnsinnig“

          Dominic Bösel geht mit einem hochriskanten Plan in seinen Kampf – und hat Erfolg. Am Ende gelingt ihm ein spektakulärer K.o.-Sieg. Die Taktik findet selbst sein großes Idol Henry Maske „beängstigend“.

          Emotionaler Abschied von Uli Hoeneß Video-Seite öffnen

          „Ich habe fertig“ : Emotionaler Abschied von Uli Hoeneß

          Seit 1970 war Hoeneß als Spieler, Manager oder Präsident beim FC Bayern tätig und wurde in dieser Zeit zu einer polarisierenden Persönlichkeit des deutschen und internationalen Fußballs. Am Freitag war es für den Weltmeister von 1974 an der Zeit, zu gehen.

          Topmeldungen

          Raffinerie von Aramco.

          Börsengang : Aramco will bis zu 22 Milliarden Euro erlösen

          Der Konzern gibt Details zum größten Börsengang des Jahres bekannt: In Riad erhofft man sich Erlöse von 22 Milliarden Euro. Privatanleger können die Aktien ab sofort zeichnen. Die Preisspanne für eine Aktie soll bei knapp 7,50 Euro liegen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.