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Wasserspringer Hausding : Keine Schwäche vom Ein-Meter-Brett

  • Aktualisiert am

Patrick Hausding: „Ich bin sehr zufrieden mit einer Leistung.“ Bild: AP

Dank einer herausragenden Vorstellung gewinnt Wasserspringer Patrick Hausding das Finale vom Ein-Meter-Brett und damit den 16. EM-Titel seiner Karriere.

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          Wasserspringer Patrick Hausding hat seine Rekord-Ausbeute bei Europameisterschaften mit der 16. Goldmedaille fortgesetzt. Der Olympia-Dritte gewann in Budapest das Finale vom Ein-Meter-Brett nach einer herausragenden Vorstellung mit 427,75 Punkten. Der 32-Jährige Hausding, der bei seinen sechs Sprüngen so gut wie keine Schwäche zeigte, lag am Ende klar vor dem Briten Jack Laugher (+24,85 Punkte) und dem Italiener Giovanni Tocci (+25,25). Timo Barthel (Dresden) wurde Neunter.

          „Ich bin sehr zufrieden mit einer Leistung. Ich habe meinen Titel verteidigen können von vor zwei Jahren“, sagte Hausding: „In den letzten 15 Monaten hatten wir keinen Ein-Meter-Wettbewerb, deswegen ist das ein riesiger Erfolg.“

          Zum EM-Auftakt am Montag hatte Hausding im Team-Event Bronze gewonnen. Damit kommt der Berliner in seiner Karriere auf bislang 35 EM-Medaillen.

          „Da hat es etwas zu viel gespritzt“

          Im gemischten Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett sicherten sich am Mittwoch zudem Tina Punzel/Lou Massenberg Silber. Das deutsche Duo musste sich auf Platz zwei lediglich den Italienern Chiara Pellacani/Matteo Santoro um 6,42 Punkte geschlagen geben.

          „Es war nicht unsere beste Leistung, aber es war okay“, sagte die Dresdnerin Punzel, die vor allem mit ihren Eintauchphasen nicht zufrieden war: „Da hat es etwas zu viel gespritzt.“ Nach den Reisestrapazen fühle sie sich „etwas müde“. Die deutschen Wasserspringer waren von der Olympia-Qualifikation in Tokio direkt nach Budapest geflogen.

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