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Tennisprofi Roger Federer : Der Unbeugsame

Trotz Niederlage noch angriffslustig: Tennisprofi Roger Federer Bild: Reuters

Roger Federer sieht den Kampf gegen das Alter noch nicht als verloren an. Er unterliegt Alexander Zverev in London – und sagt, dass er sich auf das nächste Tennis-Jahr freue. Das hat einen Grund.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Für viele Tennisfans ist Roger Federer der Allergrößte und wird es in ihren Herzen immer bleiben. Im Alter von 37 Jahren fällt es der Schweizer Tennis-Ikone allerdings langsam schwer, über die Gefühlsebene hinaus in der kalten Welt, in der nur Ergebnisse zählen, die absolute Spitzenposition einzunehmen. Womit Federer viel weniger Schwierigkeiten hat als seine Huldiger. Am Samstag wurde Alexander Zverev in der Londoner O2 Arena gnadenlos ausgepfiffen und ausgebuht, als er sich kurz nach dem Matchball auf die Platzmitte zum Siegerinterview stellte. Der Deutsche hatte es im Halbfinale des ATP-Finales der acht besten Spieler der Saison gewagt, den Publikumsliebling 7:5, 7:6 (7:5) zu bezwingen und darüber hinaus den Fehler begangen, im entscheidenden Tie-Break von einer unübersichtlich Situationen zu profitieren.

          Peter Heß

          Sportredakteur.

          Beim Stand von 4:3 für den Schweizer unterbrach Zverev den Ballwechsel, weil einem Balljungen der Ball aus der Hand gefallen war. Der 21 Jahre alte Hamburger fühlte sich in seiner Konzentration gestört, hob die Hand und hörte auf zu spielen. Der Schiedsrichter fragte überrascht nach, was gewesen sei. Und als der Balljunge seinen Fauxpas bestätigt hatte, entschied der Referee auf Wiederholung des Ballwechsels.

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