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Team Bora-hansgrohe : Die deutsche Welle im Radsport

  • -Aktualisiert am

Harte Herausforderung: Rundfahrer Emanuel Buchmann soll bei der Tour de France 2019 unter die ersten zehn kommen. Bild: dpa

Es gibt nicht nur Peter Sagan. Das Team Bora-hansgrohe will auch mit Radprofis wie Pascal Ackermann, Emanuel Buchmann oder Maximilian Schachmann weiter wachsen. Dafür gibt es gute Gründe.

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          Der nahe gelegene Ballermann: verwaist. Der noch näher liegende Hotel-Pool: gesperrt und winterfest gemacht. Der Teambus und der Lastwagen mit dem Material: blockieren weite Teile des Hotel-Parkplatzes. Eine gemeinsame Mallorca-Sause nach einer langen, kräftezehrenden Saison ist im Radsport nicht üblich. Zumal die Profis schon Urlaub gemacht haben und vor Weihnachten traditionell schon die Vorbereitung auf die neue Rennzeit anläuft. Es ist also ein reiner Arbeitsaufenthalt für die Radprofis des deutschen Teams Bora-hansgrohe an der Playa de Palma. 14 Tage lang strampeln die Rennfahrer gemeinsam über die Insel, bringen sich in Form für die Saison 2019, bei der sie sich an den Erfolgen dieses Jahres messen lassen müssen. Beziehungsweise die Messlatte noch mal höher legen, wie Teammanager Ralph Denk es tut. „2008 war insgesamt ein phantastisches Jahr mit unserem dritten Platz im World-Tour-Ranking. Das wollen wir Minimum wieder erreichen. Wir haben klare Pläne und klare Ziele“, sagte der 45 Jahre alte Oberbayer.

          Und einmal in Fahrt, brachte er zum Ausdruck, dass die Ansprüche beim Raublinger Radprojekt mit den Erfolgen der ersten beiden World-Tour-Jahre gestiegen sind. Ein Sieg bei einem der „Monumente“, wie es Superstar Peter Sagan bei Paris–Roubaix gelang, soll es wieder werden. Das Grüne Trikot bei der Tour de France, das Sagan nach Paris trug, soll es wieder sein. „In der neuen Saison möchten wir aber auch endlich zumindest eine der Grand Tours in den Top Fünf der Gesamtwertung beenden“, sagte Denk. Das ist Bora-hansgrohe bei Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a España bislang noch nicht gelungen.

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