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Volvo Ocean Race : „ABN Amro One“ gewinnt erste Etappe

  • Aktualisiert am

Erste in Kapstadt: die „ABN Amro One” Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Die niederländische „ABN Amro One“ hat die erste Etappe im Volvo Ocean Race gewonnen. Nach 19 Tagen und 24 Minuten auf See überquerte sie zuerst die Ziellinie vor Kapstadt und stellte zudem einen 24-Stunden-Weltrekord auf.

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          Die niederländische „ABN Amro One“ hat die erste Etappe im Volvo Ocean Race gewonnen. Skipper Mike Sanderson (Neuseeland) und seine Crew kreuzten am Donnerstag nach 19 Tagen und 24 Minuten auf See die Ziellinie vor Kapstadt. Damit ist den Holländern, die auf dieser 6.400 Seemeilen langen Etappe von Vigo (Spanien) nach Kapstadt einen 24-Stunden-Weltrekord für Einrumpfboote aufgestellt hatten, die Wiedergutmachung für den siebten und letzten Platz im Auftakt-Kurzrennen vor Vigo gelungen.

          Mit elf Punkten führt „ABN Amro One“ nach dem ersten von sieben Kurzrennen sowie der ersten von neun Hochsee-Etappen nun die Zwischenwertung des Meeres-Marathons um die Welt an. Am Donnerstagnachmittag wurde die „ABN Amro Two“ als zweite zu Füßen des Tafelbergs erwartet, später am Abend „Brasil 1“.

          Herber Rückschlag für deutsche Teilnehmer

          Einen herben Rückschlag mußten dagegen der einzige deutsche Teilnehmer Tony Kolb (München) und seine Teamkollegen auf der schwedischen „Ericsson“ hinnehmen, deren Kielhydraulik vor zwei Tagen den Dienst versagt hatte. Mit ihrer notdürftig reparierten VO 70-Yacht fiel die Mannschaft rund 500 Seemeilen hinter die Spitzenreiter zurück und wird frühestens am Freitagabend in Kapstadt erwartet. Nach ihrem Notreparaturstopp soll die noch rund 2.000 Seemeilen zurückliegende „Sunergy and Friends“ (Australien) den Zielort etwa am 8. Dezember erreichen.

          Die zum Auftakt der ersten Etappe ausgeschiedene „Black Pearl“ ist bereits nach Kapstadt geflogen worden. Auch die ebenfalls ausgefallene „Movistar“ (Spanien) wird nicht hinterher segeln, sondern am 4. Dezember auf einen Frachter mit Kurs auf Südafrika geladen, um dort rechtzeitig vor dem zweiten Kurzrennen am zweiten Weihnachtstag einzutreffen.

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