https://www.faz.net/-gtl-9f3j8

Volleyball-WM in Japan : Japan zu stark für deutsches Team

  • Aktualisiert am

Der Block der deutschen Damen hatte gegen starke Japanerinnen einige Male zu oft das Nachsehen. Bild: dpa

Die deutschen Volleyballerinnen schließen die erste WM-Gruppenphase mit einer Niederlage gegen Gastgeber Japan ab. Der Auftakt in die Zwischenrunde könnte kaum schwerer sein.

          1 Min.

          Die deutschen Volleyballerinnen haben ihr letztes Gruppenspiel bei der WM in Japan verloren und sind als Dritte in die nächste Runde eingezogen. Die vorzeitig qualifizierte Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski musste sich am Donnerstag in Yokohama zum Abschluss in Gruppe A Gastgeber Japan mit 0:3 (25:27, 20:25, 24:26) geschlagen geben. Beste deutsche Angreiferinnen waren wieder einmal Louisa Lippmann (21 Punkte) und Jennifer Geerties (13).

          Koslowski attestierte Japan die vielleicht beste Turnierleistung bisher. „Wir haben aber niemals aufgegeben, haben bis zum Ende gekämpft und hätten mindestens einen Satzgewinn verdient gehabt. Ich bin stolz auf die Leistung und hoffe, dass wir dieses Niveau auch in Nagoya zeigen können“, resümierte der Vereinscoach des Schweriner SC. „Wir haben bis zum Schluss gekämpft. Am Ende haben nur Kleinigkeiten gefehlt, um etwas mitzunehmen. Es war unglaublich schwer, gegen sie einen Punkt zu erzielen“, befand Spielführerin Maren Fromm. „Wir haben gesehen, dass sie im Moment noch stärker sind, können daraus für die Zukunft aber viel lernen.“

          Neben Deutschland ziehen aus der Gruppe A auch Japan, die Niederlande und Mexiko in die nächste Runde ein. Diese wird in zwei Gruppen zu je acht Mannschaften ausgetragen, alle Vorundenergebnisse werden mitgenommen. Jeweils drei Teams schaffen den Sprung in ein sogenanntes Final Six. Die jeweils zwei besten Mannschaften der Staffeln ziehen in die Halbfinals ein.

          Deutschland gewann in der Vorrunde drei Gruppenspiele und trifft in Staffel E in Nagoya ab Sonntag auf den zweimaligen Olympiasieger Brasilien, Europameister Serbien, die Dominikanische Republik und Puerto Rico. Schwerer könnte der Auftakt von Koslowskis Team am Sonntag (06.25 Uhr/Live bei Sportdeutschland.tv) kaum sein: der WM-Dritte Brasilien ist der erste Zwischenrundengegner. Danach geht es am Montag gegen Europameister Serbien. Um die WM in den Top Ten zu beenden und die Zielvorgabe zu erfüllen, müsste Deutschland die Spiele gegen Puerto Rico am Mittwoch sowie die Dominikanische Republik am Donnerstag gewinnen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          SPD unter neuer Führung : Auf Linkskurs

          Unter Esken und Walter-Borjans wird die SPD einen Linkskurs einschlagen, mit dem sie vor die „Agenda 2010“ zurückfällt. Damit gibt sie allerdings auch den Anspruch auf die „Mitte“ auf.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.