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Weltmeisterschaft in Polen : Erste Niederlage für Volleyball-Frauen

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Stark gegen Serbien: Top-Scorerin Hanna Orthmann Bild: picture alliance / Pressefoto Baumann

Gegen den Titelverteidiger Serbien unterliegen die deutschen Volleyballerinnen bei der Weltmeisterschaft. Obwohl sie sich stark präsentierten – und sich besonders eine Top-Scorerin hervortut.

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          Die deutschen Volleyballerinnen haben trotz einer starken Leistung ihre erste Niederlage bei der Weltmeisterschaft in den Niederlanden und Polen kassiert. Das Team von Bundestrainer Vital Heynen musste sich am Donnerstag in Lodz den Titelverteidigerinnen aus Serbien mit 0:3 (23:25, 22:25, 23:25) geschlagen geben.

          Top-Scorerin der deutschen Mannschaft war Hanna Orthmann mit 14 Punkten. Die ersten beiden Spiele gegen Bulgarien (3:1) und Kasachstan (3:0) hatte die DVV-Auswahl gewonnen.

          Im vorletzten Gruppenspiel am Freitag (19.00 Uhr/Sportdeutschland.tv) trifft die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes auf Olympiasieger USA, das Duell gegen Kanada am Samstag (16.00 Uhr) bildet den Abschluss der Vorrunde.

          Die besten vier Teams der Sechsergruppe ziehen in die zweite Runde des Turniers ein. Die deutsche Mannschaft, die zum WM-Start gegen Bulgarien (3:1) und Kasachstan (3:0) zwei Siege eingefahren hatte, konnte bei einer Weltmeisterschaft bislang noch keine Medaille holen.

          Famoser Start

          In der Atlas Arena von Lodz erwischten die DVV-Schmetterlinge einen famosen Start und gingen gegen die favorisierten Serbinnen sogar in Führung. Am Ende des ersten Satzes spielte der vom Italiener Daniele Santarelli trainierte Gegner aber seine größere Qualität auf den Schlüsselpositionen aus. Ein ähnliches Bild ergab sich im zweiten Satz: Lange Zeit hielt Deutschland mit, doch mit drei Punkten in Folge holte sich Serbien am Ende die 2:0-Satzführung.

          Dies war ein Nackenschlag für das deutsche Team, das im dritten Satz schnell 0:3 in Rückstand geriet. Trainer Heynen nahm eine Auszeit und forderte: „Jeder muss seine Sache machen.“ Diagonal-Angreiferin Kimberly Drewniok sorgte mit dem Punkt zum zwischenzeitlichen 21:21 für Hoffnungen, doch erneut waren die Olympiadritten aus Serbien mit der überragenden Tijana Bošković in der Crunchtime stärker.

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