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Nächster Sieg bei WM : Beste Aussichten für deutsche Volleyballerinnen

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„Bis zu diesem Zeitpunkt können wir mit unseren Auftritten sehr zufrieden sein“: Kapitänin Maren Fromm. Bild: Picture-Alliance

Bei der WM sind die deutschen Frauen auf dem Weg in Richtung nächster Runde ein gutes Stück voran gekommen. Das Duell mit Argentinien ist eine klare Sache.

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          Die deutschen Volleyballerinnen gehen bei der Weltmeisterschaft in Japan weiter hochkonzentriert zur Sache. Die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski gewann am dritten Spieltag der ersten Gruppenphase gegen Argentinien mit 3:0 (25:21, 34:32, 25:18) und besitzt nach ihrem zweiten Sieg sehr gute Chancen auf das Weiterkommen. „Bis zu diesem Zeitpunkt können wir mit unseren Auftritten sehr zufrieden sein“, sagte Kapitänin Maren Fromm: „Es war heute ein echt harter Kampf. Argentinien hatte zwei schwere Spiele und hat heute sein wahres Potential gezeigt.“

          In der Tabelle setzte sich die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) mit sechs Punkten vorerst an die Spitze, im Laufe des Tages könnte sie von Gastgeber Japan und dem EM-Zweiten Niederlande aber noch überholt werden. Im ersten Spiel am Samstag hatte das deutsche Team trotz starker Leistung ein 1:3 gegen die Niederlande kassiert, am Sonntag folgte ein souveränes 3:0 gegen Kamerun.

          In beiden Partien hatte das Koslowski-Team eine sehr konzentrierte Leistung auf das Feld gebracht – und so machte es auch gegen die Südamerikanerinnen in der Yokohama Arena zunächst weiter. Nach verhaltenem Start entwickelte die Mannschaft um Fromm zunehmend eine Dominanz und brachte den Ball mit aggressiven und durchdachten Angriffsschlägen auf den Boden. Argentinien, das im Laufe des Turniers weiter ohne Satzgewinn ist, kam durch Diagonalangreiferin Lucia Fresco immer wieder zu Punktgewinnen. Deutschland wusste in den meisten Momenten einen Gang hochzuschalten, hatte aber immer wieder Probleme mit dem argentinischen Block im schwer umkämpften zweiten Satz.

          In diesem hatte sich Deutschland kurz vor Ende eigentlich entscheidend abgesetzt. Durch die starke Blockarbeit ihrer Kapitänin Emilce Sosa kam Argentinien aber wieder heran und vergab mehrere Satzbälle. Deutschland nutzte nach 41 Minuten erst die achte Chance, um die 2:0-Führung perfekt zu machen. In der Nations League im Sommer, als Deutschland problemlos gegen Argentinien gewonnen hatte, hatten Sosa und Fresco in der Mannschaft des Außenseiters noch gefehlt. Im dritten Durchgang konnten aber auch die beiden Leistungsträgerinnen nicht mehr entscheidend eingreifen. Das Koslowski-Team brachte mit einer nun entschlosseneren Leistung wie bereits im ersten Durchgang seine Angriffe durch.

          Nach einem Ruhetag am Dienstag folgen für Deutschland noch zwei weitere Spiele gegen Mexiko (Mittwoch, 9.10 Uhr MESZ) sowie Gastgeber Japan (Donnerstag, 12.20 Uhr MESZ). Abhängig vom Ausgang der Partien des restlichen dritten sowie vierten Spieltags könnte ein Sieg gegen Mexiko bereits zum Weiterkommen reichen. Die besten vier Teams jeder Gruppe ziehen in die zweite Runde ein.

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