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Volleyball-WM : „Das war schon sehr stark von uns“

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„Wir haben in den letzten drei Spielen sehr konstant unsere Leistung aufs Feld gebracht“: Felix Koslowski. Bild: Conny Kurth 2017

Der nächste Sieg bei der WM führt die deutschen Volleyballerinnen in die nächste Runde. Der Bundestrainer ist voll des Lobes. Und die Mannschaft setzt sich schon ein neues Ziel.

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          Felix Koslowski sparte nach der vorzeitigen Qualifikation für die zweite WM-Gruppenphase in Japan nicht mit Lob. „Wir haben in den letzten drei Spielen sehr konstant unsere Leistung aufs Feld gebracht. Das war schon sehr stark von uns“, sagte der sonst eher zurückhaltende Bundestrainer nach dem souveränen 3:0 (25:19, 25:17, 25:22) der deutschen Volleyballerinnen gegen Mexiko. Für die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) war der überzeugende Sieg über die Mexikanerinnen in Yokohama bereits der dritte Erfolg in Serie. Nach dem 1:3 zum Auftakt gegen Vize-Europameister Niederlande gab das Team um Star-Angreiferin Louisa Lippmann keinen Satz mehr ab. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, wir wollten diese Spiele klar gewinnen“, so Koslowski.

          In Yokohama tat sich das Team um Spielführerin Maren Fromm gegen die Mittelamerikanerinnen zunächst schwer. Mexiko überzeugte mit einer stabilen Annahme und Risikoaufschlägen, Deutschland fehlte ein wenig Druck im Aufschlag. Erst zum Ende des ersten Satzes fand das Koslowski-Team richtig ins Spiel und setzte sich entscheidend ab. Danach konnte der Weltranglisten-26. den deutschen Frauen kaum noch etwas entgegensetzen. Das DVV-Team wurde seiner Favoritenrolle gerecht, der klare Sieg geriet nie in Gefahr.

          Mit neun Punkten liegt die deutsche Auswahl nun auf dem zweiten Platz der Gruppe A hinter den Niederländerinnen (11) und den Gastgeberinnen aus
          Japan (10). „Unser erstes Ziel war das Erreichen der Zwischenrunde, jetzt wollen wir unter die Top Ten kommen“, sagte Lippmann dem SID. Die 24-Jährige war gegen Mexiko mit 16 Punkten abermals Topscorerin ihres Teams.

          Die jeweils vier besten Mannschaften von insgesamt vier Sechsergruppen kommen eine Runde weiter. Zum Abschluss der ersten Gruppenphase trifft Deutschland am Donnerstag auf Japan (12.20 Uhr MESZ). Mit einem weiteren Erfolg könnten sich Lippmann und Co. eine noch bessere Ausgangsposition für die zweite Gruppenphase verschaffen, da alle Punkte und Sätze aus der Vorrunde mitgenommen werden. „Gegen Japan wollen wir unsere Chance nutzen, auch wenn sie bislang hier überragend gespielt haben“, sagte Koslowski: „Wir können frei aufspielen, und das müssen wir auch. Wir haben nichts zu verlieren.“

          Für seine junge Mannschaft geht es auf jeden Fall am Sonntag in Nagoya weiter, dort wird die Gruppe E ausgespielt. Neben dem bereits qualifizierten Europameister Serbien könnte es noch gegen den WM-Dritten Brasilien sowie die Dominikanische Republik und Puerto Rico gehen, die ebenfalls auf Zwischenrundenkurs liegen. In der zweiten Gruppenphase kämpfen die 16 verbliebenen Mannschaften in zwei Achtergruppen um die Plätze in der Top-6-Runde. Dann werden in zwei Dreiergruppen die Halbfinal-Teilnehmer ermittelt. Das Finale findet am 20. Oktober in Yokohama statt.

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