https://www.faz.net/-gtl-999xs

Volleyball-Finalserie : Friedrichshafen gegen Moculescu

Erfolgsmannschaft: Spieler des VfB Friedrichshafen Bild: dpa

29 Siege in 29 Spielen: von einer solchen Dominanz kann selbst der FC Bayern nur träumen. Die Volleyballer aus Friedrichshafen streben ihren nächsten Titel entgegen, treffen aber auf ihren einstigen Meistermacher.

          2 Min.

          Die Volleyballmannschaft des VfB Friedrichshafen bleibt auf nationaler Ebene weiterhin ungeschlagen und strebt abermals der deutschen Meisterschaft entgegen - es wäre die 14. in der Vereinsgeschichte und der dritte Titel in der laufenden Saison. Mit ihrem 29. Sieg im 29. Spiel, darunter kein einziger mit mehr als einem Satzverlust, ist das Team des früheren Bundestrainers Vital Heynen souverän in die Finalserie um die deutsche Volleyball-Meisterschaft eingezogen. Supercup und Pokal haben die Häfler bereits in der Vitrine stehen.

          Achim Dreis
          Sportredakteur.

          In den Endspiel-Playoffs treffen sie vom 26. April an auf Vorjahresmeister Berlin Volleys, der seit einigen Wochen von dem langjährigen Friedrichshafener Erfolgstrainer Stelian Moculescu betreut wird, was der Begegnung zusätzliche Brisanz gibt. Die Finalserie ist mit „Best of five“ ausgewiesen, nach den bisherigen Saisonleistungen könnte es allerdings schon am 2. Mai nach der dritten Partie zu Ende sein. Friedrichshafen und Berlin standen sich in dieser Spielzeit inklusive Champions League schon fünf Mal gegenüber – alles fünf Spiele gewann das Bodenseeteam.

          Auch im zweiten Halbfinale der Playoff-Serie bei den Hypo Tirol Alpenvolleys Haching, dem Hybridklub aus Innsbruck mit Lizenz aus München, setzte sich die hoch konzentriert aufspielende Mannschaft des Rekordmeisters klar mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:15) durch. Nach dem für Friedrichshafener Verhältnisse nicht ganz so souveränen 3:1 am Sonntag zum Auftakt der Serie, bei dem der erste Satz mit 21:25 verloren ging, holte das VfB-Team in der Olympiahalle von Innsbruck somit ganz sicher den nötigen zweiten Sieg. Zuspieler Simon Tischer, später zum „Man of the Match“ gewählt, blockte den abschließenden Punkt zum 25:15 auf den Innsbrucker Boden. „Wir haben uns zu unserem ersten Spiel gegen Haching gesteigert“, zeigte sich Heynen nach dem Einzug zufrieden.

          Der mit einer Wildcard vor der Saison erstmals in die Bundesliga eingestiegene Fusionsverein zwischen dem ehemaligen deutschen Pokalsieger TSV Unterhaching und dem österreichischen Dauermeister Hypo Tirol Innsbruck bot in den ersten beiden Sätzen gute Gegenwehr. Im dritten Satz blieb der Neuling aber chancenlos. „Jetzt geht es darum möglichst fit und gut vorbereitet in die Finals zu gehen“, wagte Heynen sogleich den Blick nach vorne.

          Seine Mannschaft greift nun nach dem Triple. In den vergangenen beiden Jahren wurde allerdings jeweils der Dauerrivale aus der Hauptstadt Meister, und das sogar noch ohne Moculescu auf der Bank. Die Berlin Volleys gewannen ihre Halbfinal-Serie ebenfalls mit zwei Siegen so schnell wie möglich – sie blieben bei ihren beiden 3:0-Erfolgen gegen die United Volleys RheinMain sogar ohne Satzverlust.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Protest gegen die PiS vor dem Verfassungsgericht in Warschau am 31. August

          Polen und die EU : Die wachsende Gefahr des Polexits

          Die nationalkonservative PiS-Regierung will Polen wohl nicht aus der EU führen. Aber sie nimmt das Risiko mutwillig in Kauf, weil sie ihre Macht über das Wohl des Landes stellt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.