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Volleyball : Friedrichshafen erzwingt den Showdown

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Müssen ins fünfte Spiel: die Berliner Kawika Shoji (l.) und Felix Fischer Bild: dpa

Sie sahen schon wie der sichere deutsche Meister aus – doch dann verspielten die Berlin Volleys im fünften Satz des vierten Spiels um die deutsche Meisterschaft gegen den VfB Friedrichshafen noch eine 13:11-Führung. Nun kommt es zur entscheidenden Begegnung.

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          Die Berlin Volleys haben den Matchball zum vierten deutschen Meistertitel nacheinander vergeben. Das Team des australischen Trainer Mark Lebedew verlor am Donnerstag in der ausverkauften heimischen Schmeling-Halle das vierte Spiel der Endspiel-Serie gegen den VfB Friedrichshafen mit 2:3 (25:20, 21:25, 27:25, 23:25, 14:16).

          Im entscheidenden fünften Satz führten die Berliner schon mit 13:11, ehe der VfB nochmals zurückschlug. Damit glich das Team von VfB-Trainer Stelian Moculescu in der Final-Serie „Best of Five“ zum 2:2 aus. Nun kommt es am Sonntag (14.30 Uhr) in Friedrichshafen zum Showdown.

          8553 Fans - damit wurde der ebenfalls von Berlin gehaltene Zuschauerrekord in der Volleyball-Bundesliga eingestellt - erlebten ein spannendes 100. Duell der beiden Branchenführer. Die Gastgeber konnten ohne den verletzten Hauptangreifer Paul Carroll eine zweimalige Satzführung nicht nutzen. Der Rekordmeister vom Bodensee, dem auch in Berlin der verletzte Zuspieler und Kapitän Simon Tischer nicht zur Verfügung stand, kämpfte aufopferungsvoll und erzwang im fünften Satz das dann entscheidende Heimspiel vor eigener Kulisse. Friedrichshafen könnte mit Moculescu die Bilanz auf 13. Meistertitel ausbauen. Für die Berliner wäre ein Sieg am Sonntag Titel Nummer sieben.

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