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Deutsche Volleyball-Frauen : Souveräner Auftakt gegen die Schweiz

  • Aktualisiert am

Hoch die Hände: die deutschen Volleyball-Frauen gewinnen gegen die Schweiz Bild: EPA

Den deutschen Volleyballfrauen fehlt zwar noch etwas „Stabilität in der Qualität“, ihr Sieg gerät aber nie in Gefahr. Beste Angreiferin ist Louisa Lippmann, doch auch „Back-Up“ Kim Drewniok überzeugt.

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          Den deutschen Volleyball-Frauen ist ein souveräner Auftakt bei der erstmals in vier Ländern ausgetragenen Europameisterschaft gelungen. Das Team von Bundestrainer Felix Koslowski setzte sich in Bratislava gegen die Schweiz ohne größere Probleme mit 3:0 (25:16, 25:19, 25:21) durch. Beste Angreiferin in der Ondrej-Nepela-Arena war erwartungsgemäß Louisa Lippmann. Die 24-Jährige sammelte alleine 17 Punkte, darunter 15 durch direkte Angriffe.

          Jennifer Geerties, die einzige Spielerin im Team, die schon beim Gewinn von EM-Silber 2013 dabei war, steuerte zehn Punkte zum Sieg bei. Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Kim Drewniok, hoch talentierte Back-Up-Spielerin für Lippmann auf der Diagonalposition, die einen Aufschlag in ein Ass verwandelte.

          „Man hat noch viel Nervosität gesehen. Ich hatte aber nie das Gefühl, dass ein Satz in Gefahr ist“, sagte Koslowski nach dem Spiel. Sein Team habe gute Ansätze gehabt, jedoch „fehlte ein bisschen die Stabilität in der Qualität.“ Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) präsentierte sich solide und kam gegen den Außenseiter aus der Schweiz kaum in Bedrängnis.

          „Jeder gewonnene Satz wäre für uns ein großer Erfolg“, hatte der Schweizer Nationaltrainer Timo Lippuner gemeint, der auch die Roten Raben Vilsbiburg in der Bundesliga betreut. Daraus wurde aber nichts. Der EM-Neuling fand zwar einige Lücken im deutschen Block, mehr aber auch nicht. Auch leisteten sich Lippmann und Co in allen Sätzen unkonzentrierte Aktionen, da sie sich aber stets wieder rechtzeitig fingen, jubelten sie schließlich über den Auftaktsieg im Schnelldurchgang nach nur 71 Minuten.

          Die nächsten Gegner in der Gruppe D sind Spanien am Samstag (17.30 Uhr/Sport1), Rekord-Weltmeister Russland (Montag), sowie Gastgeber Slowakei (Dienstag) und schließlich Weißrussland (Mittwoch) – außer gegen Russland sind die Deutschen gegen alle Vorrundengegner favorisiert und streben somit Rang zwei in der Gruppe an.

          Die vier besten Teams qualifizieren sich für das Achtelfinale, die wie die Vorrunde in Polen, der Slowakei, der Türkei und Ungarn ausgetragen werden. Ab dem Viertelfinale wird in Polen und der Türkei gespielt, ab der Runde der besten Vier ausschließlich in der Türkei. Das Finale findet am Sonntag (8. September) in Ankara statt.

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