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Volleyball : Berlin Volleys vergeben Titel-Matchball

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Die Friedrichshafener freuen sich in der Max-Schmeling-Halle in Berlin über einen Punktgewinn Bild: dpa

Die Berlin Volleys hätten sich die Meisterschaft sichern können - doch im dritten Finalspiel der Volleyball-Playoffs schlug der VfB Friedrichshafen zurück. Am Sonntag folgt das vierte Duell am Bodensee - die Volleys führen noch 2:1.

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          Alles wieder offen: Die Berlin Volleys haben die große Chance verpasst, mit dem dritten Sieg im dritten Playoff-Finalspiel die Titelverteidigung vorzeitig perfekt zu machen. Vor der Bundesliga-Rekordkulisse von 8553 Fans in der ausverkauften Schmeling-Halle unterlag das Team von Trainer Mark Lebedew am Donnerstag gegen den Erzrivalen VfB Friedrichshafen mit 1:3 (22:25, 21:25, 25:23, 20:25).

          Damit verkürzte der zwölfmalige Meister VfB in der „Best of five“-Serie auf 1:2-Siege und kann am Sonntag in eigener Halle ausgleichen. Dann würde die Entscheidung um die Meisterschaft am kommenden Mittwoch im fünften Match in Berlin fallen. Friedrichshafen droht erstmals seit 15 Jahren und damit seit Stelian Moculescu 1997 den Trainerjob in Friedrichshafen übernommen hat eine titellose Saison.

          Friedrichshafen wehrte sich von Anfang an

          Die Gäste vom Bodensee wehrten sich dieses Mal von Beginn an. Der Champions-League-Sieger von 2007 überraschte die Gastgeber mit einem 9:3-Vorsprung. Der erste Satz ging nach einem Ass des starken Bulgaren Walentin Bratojew mit 25:22 an die Gäste. Im zweiten Durchgang blockte vor allem Nationalspieler Max Günthör mit seinen VfB-Kollegen immer wieder erfolgreich.

          Angetrieben von einer fast fünfstelligen Zuschauerkulisse - noch vor drei Jahren höchstens ein Volleyball-Traum in Deutschland - kamen die Berliner zwar auf 1:2 Sätze heran. Doch Nationalspieler Robert Kromm, den die Volleys vor der Saison nach Berlin gelockt hatten und der in der Saison bereits jetzt zum wertvollsten Spieler der gesamten Liga gekürt wurde, fand durchgängig keinen Rhythmus.

          Lebedew wechselte den Zuspieler, brachte auch neue Angreifer. Doch nur der Australier Paul Carroll konnte seine gute Playoff-Form bestätigen. Zu wenig, um vor der Rekordkulisse - die alte Bestmarke lag bei 8045 Besuchern vom Bundesliga-Heimspiel der Volleys gegen Friedrichshafen am 26. März 2011 - den verbesserten VfB aus der Spur zu bekommen.

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