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Verfahren eingeleitet : Jaksche im Visier des Staatsanwalts

  • Aktualisiert am

Jaksche soll auch Fuentes Kunde gewesen sein Bild: AP

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in der Doping-Affäre „Puerto“ gegen den deutschen Radprofi Jörg Jaksche. Grund der Untersuchungen sei der Verdacht des Betruges zum Nachteil von Renn-Veranstaltern.

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          Die Staatsanwaltschaft Ansbach ermittelt in der Doping-Affäre "Puerto" gegen den in Österreich lebenden deutschen Radprofi Jörg Jaksche. Grund der Untersuchungen sei nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" der Verdacht des Betruges zum Nachteil von Rennveranstaltern. Demnach hat das Bundeskriminalamt die bayerische Strafverfolgungsbehörde um die Einleitung des Verfahrens gebeten.

          Bei Auswertung von in Spanien sichergestellten Akten seien die deutschen Ermittler immer wieder auf Jaksche gestoßen. Der in Kitzbühel lebende Sportler, der 2004 die Mittelmeer-Rundfahrt sowie Paris-Nizza gewonnen hat, soll wie Jan Ullrich in das spanische Doping-Netzwerk um den Mediziner Eufemiano Fuentes verstrickt sein. Derzeit ermitteln vier deutsche Staatsanwaltschaften in der Doping-Affäre. Neben der Behörde in Ansbach die Staatsanwaltschaften Bonn, Freiburg und Göttingen. Sie haben sich am Donnerstag abgesprochen.

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