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Vendée Globe : Herrmann steht atlantischer Krimi bevor

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Auf Podiumskurs: Boris Herrmann Bild: Jean-Marie LIOT / Malizia

Bei der härtesten Segelregatta der Welt könnte Boris Herrmann am Ende sogar auf dem Podium landen. Zuvor geht es noch 4700 Seemeilen durch den Atlantik. Doch der Deutsche hat einen entscheidenden Vorteil.

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          Boris Herrmann hat sich bei seiner Solo-Weltumseglung im Kampf um die Podiumsplätze zurückgemeldet. Nach Rückschlägen vor Kap Hoorn und einer Aufholjagd in den vergangenen Tagen rückte der 39-Jährige bei seiner Vendée-Globe-Premiere im Südatlantik auf Höhe Rio de Janeiros auf Platz sechs vor.

          Am Ende des 65. Tages auf See hatte der „Seaexplorer – Yacht Club de Monaco“-Skipper knapp über 100 Seemeilen Rückstand auf den alten und neuen französischen Spitzenreiter Charlie Dalin („Apivia“). Alles deutet auf einen rund 4700 Seemeilen langen atlantischen Finalkrimi hin. „Die Regatta lebt noch! Es ist noch alles möglich. Für uns alle“, sagte Herrmann.

          Das beste Boot

          Das Szenario spricht für ein weiteres Vorrücken des Hamburgers – unter den vorderen sechs Booten hat er das beste. Die führenden Charlie Dalin und Thomas Ruyant („LinkedOut“) müssen beide mit gebrochenen Backbord-Foils (Tragflächen) zurechtkommen.

          Der drittplatzierte Yannick Bestaven („Maître Coq IV“) und Louis Burton („Bureau Valllée 2“) haben kleinere Foils und der als Vierter weiter imposant agierende Paralympics-Sieger Damien Seguin („Groupe Apicil“) hat gar keine Foils. Über die größten, besten und intakten Foils verfügt Herrmann. Die führenden Boote werden Ende Januar im Start- und Zielhafen Les Sables-d'Olonne erwartet.

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