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US Open : Englische Wetterverhältnisse in New York

  • Aktualisiert am

Dauerregen in New York Bild: AP

Kein einziges Spiel konnte am zweiten Tag der US Open in New York abgeschlossen werden. Die kurzen Regenpausen ließen nur wenige Ballwechsel zu. Auch für die kommenden Tage sind die Aussichten düster.

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          Das lange Warten lohnte sich nicht. Regen hat am zweiten Turniertag der US Open nur eine Stunde Tennis zugelassen und Profis, Fans sowie Organisatoren in New York maßlos frustriert. Am längsten mußten die deutsche Fed-Cup-Spielerin Kristina Barrois und die Weltranglisten-Erste Amélie Mauresmo am Dienstag in Flushing Meadows ausharren - am Ende umsonst: Das am Nachmittag beim Stand von 1:6, 5:2 aus Barrois' Sicht unterbrochene Erstrundenmatch wurde nicht wieder aufgenommen.

          Fünf Stunden nach dem unfreiwilligen Gang in die Kabine entschieden die Verantwortlichen, die im zweiten Satz immer stärker auftrumpfende Qualifikantin Barrois und Wimbledon-Siegerin Mauresmo zu erlösen und zurück ins Hotel zu schicken. Die Hoffnung, das Match am Abend austragen zu können, erfüllte sich nicht. Dabei hatte Maria Scharapowa, die ursprünglich unter Flutlicht spielen sollte, das Feld schon geräumt und war frühzeitig in ihr Quartier zurückgefahren.

          Doch dann setzte wieder Regen ein und machte alle Bemühungen der Helfer zunichte, zumindest das Spielfeld im 1997 ohne Dach errichteten Arthur-Ashe-Stadium trocken zu legen. Auch Lokalmatador James Blake, der sich dort schon aufgewärmt hatte, kam nicht mehr zum Zuge. Alle anderen Spiele waren längst abgesagt worden, darunter auch die Partien von Florian Mayer gegen den Österreicher Stefan Koubek und Michael Berrer gegen Weltmeister David Nalbandian aus Argentinien.

          Wimbledon-Siegerin Amélie Mauresmo
          Wimbledon-Siegerin Amélie Mauresmo : Bild: AP

          Die erste Runde mußte nun mit einem Tag Verspätung am Mittwoch komplettiert werden. Für die Herren, bei denen auch Thomas Haas, Rainer Schüttler und Philipp Kohlschreiber erstmals eingreifen sollten, bedeutete die Verzögerung noch kein Problem, weil die zweite Runde ohnehin erst am Donnerstag beginnt. Die Damen liegen im Zeitplan dagegen einen Tag zurück, können dies aber auch noch problemlos aufholen, falls sich das Wetter endlich bessert. Wimbledon macht dies schließlich fast jedes Jahr vor.

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