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Turner Bretschneider : Das schwierigste Element der Geschichte

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Turner Bretschneider bei seinem Element: „Einmal im Leben cool sein“ Bild: AFP

Der Weltverband hat den „Bretschneider“ als schwerstes Übungsteil der Turngeschichte eingestuft. Nun ist Andreas Bretschneider, der „einmal im Leben cool“ sein wollte, den spektakulären Flieger tatsächlich gesprungen.

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          Der Chemnitzer Andreas Bretschneider hat beim DTB-Pokal in Stuttgart Turn-Geschichte geschrieben. Bei der Qualifikation zur Team Challenge sprang der 25-Jährige am Freitag erstmals in einem internationalen Wettkampf den von ihm erfundenen Kovacs-Salto mit doppelter Schraube am Reck. Damit sicherte sich der Turner zugleich die Namensrechte an dem Element.

          Der Weltverband FIG hatte den „Bretschneider“ bereits im Oktober am Rande der Weltmeisterschaften im chinesischen Nanning anerkannt und als bislang schwerstes Übungsteil der Turngeschichte eingestuft.

          Der WM-Sechste von 2013 am Reck präsentierte den spektakulären Flieger bereits zweimal in der Bundesliga, nachdem er in Nanning im Mannschaftsfinale noch an seinen Nerven gescheitert war. „Offenbar sollte es damals noch nicht sein. Umso besser, dass es jetzt geklappt hat“, erklärte Bretschneider nach dem Wettkampf in der Porsche-Arena, den die deutsche Mannschaft mit 176,40 Punkten überraschend deutlich vor den USA (174,40) und Japan (174,35) gewann.

          Dennoch war Bretschneider bei seiner Übung erneut sehr nervös: „Dabei wollte ich einmal im Leben cool sein“. Am Samstag hat er die nächste Gelegenheit, seine Eigenkreation zu zeigen: Um 15.30 Uhr steht das Finale der Team Challenge an.

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