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Tipps von Sebastian Kienle : Aus dem speziellen Leben eines Triathlon-Stars

  • -Aktualisiert am

2014 trug Sebastian Kienle als Ironman auf Hawaii die deutsche Fahne als Erster ins Ziel. Bild: Picture-Alliance

Sebastian Kienle ist nicht nur ein Triathlet der Extraklasse. Er besitzt auch Bühnentalent. Der Profi gibt Sportlern an der Basis Tipps. Dazu erzählt er Geschichten aus seiner Karriere. Eine ist „wahnsinnig krass“.

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          Sebastian Kienle kennt sie alle persönlich – seine „inneren Dämonen“. Er verstehe ihre Sprache und habe „die passenden Antworten parat, wenn sie mich ansprechen“. Der deutsche Triathlon-Star rät auch seinen sportlichen Zuhörern, die Bekanntschaft mit den inneren Dämonen zu suchen. „Jeder sollte sich schon im Training mindestens einmal die Sinnfrage gestellt haben“, sagt Kienle. Beispielsweise bei einer Einheit, in der man eine Stunde Rad fährt, dann eine halbe Stunde läuft und das Ganze wieder und wieder von vorne beginnt. Der 35-Jährige ist ein ausgewiesener Experte in Sachen körperliche und mentale Belastung und Ermüdung, geht es in seinem Metier, dem Langstrecken-Triathlon, ja nicht nur um sportliche Qualität, sondern auch um Härte gegen sich selbst.

          Kienle ist nicht nur ein Ausdauerathlet der Extraklasse, sondern besitzt auch Bühnentalent. Er vermag fachmännisch Fundiertes gekonnt mit anekdotischem Witz zu verknüpfen. Zuletzt ist der Ironman-Weltmeister von 2014 auf Einladung eines Sponsors an die Basis gekommen. Und auf ein Fachpublikum getroffen, das knapp zwei Stunden lang jedes Wort aufsaugte. Deutlich über 200 Mitglieder der Triathlon-Sparte von Eintracht Frankfurt – nicht alle Anmeldungen konnten berücksichtigt werden – füllten den Saal im Ginnheimer Vereinsheim von Blau-Gelb Frankfurt.

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