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Frodeno-Sieg auf Gran Canaria : Der Meister aller Klassen

  • Aktualisiert am

Siegertyp: Jan Frodeno Bild: AFP

Obwohl er bei prallem Sonnenschein an sein Limit kommt, gewinnt Triathlet Frodeno auch die Challenge Gran Canaria über die Mitteldistanz souverän. Konkurrent Lange bricht am Ende ein.

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          Triathlon-Superstar Jan Frodeno hat seinen Siegeszug souverän fortgesetzt und auch das erste Duell der deutschen Ironman-Weltmeister in diesem Jahr mit Patrick Lange klar für sich entschieden. Der 39 Jahre alte gebürtige Rheinländer gewann am Samstag die Challenge Gran Canaria über die Mitteldistanz in 3:41:21 Stunden. Gleichwohl bekannte Frodeno nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen: „Ich war an meinem Limit. Ich habe sehr gelitten.“

          Sechs Wochen nach seinem Sieg bei der Challenge Miami verwies Frodeno, Olympiasieger über die Kurzdistanz von 2008 und dreimaliger Ironman-Weltmeister, den Spanier Pablo Dapena Gonzalez und seinen australischen Trainingspartner Nick Kastelein auf die Plätze zwei und drei. Lange verpasste als Vierter das Podest. Andreas Böcherer aus Freiburg wurde Fünfter.

          Vorne bestimmte einmal mehr Frodeno von Beginn an das Tempo und war sowohl beim Schwimmen als auch auf dem Rad in der Spitzengruppe. Die Zeit von Lange, dem Ironman-Weltmeister von 2017 und 2018, sollte wie sonst auch eigentlich auf der abschließenden Laufstrecke kommen. Nach dem ersten Teilstück lag er etwa eine halbe Minute zurück, nach dem Radfahren eine Minute hinter Frodeno, der als erster auf die Laufstrecke rannte.

          Bei Temperaturen von mittlerweile um die 30 Grad und prallem Sonnenschein forcierte Frodeno das Tempo und schüttelte seine engsten Verfolger ab. Lange machte einige Plätze gut, sein Rückstand auf Frodeno blieb aber zunächst bei knapp zwei Minuten. Dann zog auch der 34-Jährige gebürtige Hesse das Tempo noch mal an und schob sich auf Platz zwei vor. Nur halten konnte Lange diesen Rang auf den letzten Kilometern überraschenderweise nicht und verpasste um 23 Sekunden einen Platz auf dem Podium.

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