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Ende für Faris Al-Sultan : „Noch gibt es bei uns ja eine freie Meinungsäußerung“

  • -Aktualisiert am

„Die Trennung hat nichts damit zu tun, dass ich meine freie Meinung bezüglich Corona geäußert habe“: Faris Al-Sultan Bild: DEUTSCHE TRIATHLON UNION

Der frühere Ironman Faris Al-Sultan fällt in der Corona-Krise durch seine radikale, von Verschwörungstheorien umwehte Position auf. Nun verlässt der Triathlon-Bundestrainer den Verband. Zuvor erklärt er die Hintergründe.

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          Die Deutsche Triathlon Union (DTU) und Bundestrainer Faris Al-Sultan haben sich auf eine Trennung zum 1. Oktober dieses Jahres geeinigt. Man kann es eine halbwegs elegante Lösung nennen, eine Lösung, bei der beide Seiten ihr Gesicht wahren können und die schmutzige Wäsche unter Verschluss bleibt. Al-Sultan, seit anderthalb Jahren in leitender Funktion bei der DTU tätig, hatte für Schlagzeilen gesorgt, als er seit Beginn der Corona-Krise über seinen Twitter-Account scharfe Angriffe gegen Regierungspolitik und Polizei richtete und unter anderem umstrittene Statistiken, Beiträge und Statements teilte, darunter ein Posting, in dem „den Vögeln in Berlin“ mitgeteilt wurde, dass „jetzt Schluss mit lustig“ und zu hoffen sei, „dass das Volk langsam aufwacht und den Druck erhöht“.

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          Seine radikale, von Verschwörungstheorien umwehte Position gipfelte in einem Leserbrief an den „Spiegel“, in dem es unter anderem hieß: „Ich schäme mich für eine Bundeskanzlerin, die wider alle Fakten etwas vom ,Verlust der Liebsten‘ faselt, statt auf die organisatorische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft hinzuweisen um sämtliche Probleme mit Vernunft anzugehen. Dunkle Erinnerungen an „bloße Befehlsempfänger werden wach“.

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