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Triathlet Schomburg : „Es war ein langer Weg“

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Der lange Weg führte ihn zu seinem Ziel Olympia: Jonas Schomburg Bild: dpa

Wegen Perspektivlosigkeit verließ er vor Olympia in Rio den deutschen Verband und startete für die Türkei. Dann kehrte er zurück. Nun schaffte Triathlet Jonas Schomburg die Qualifikation für Tokio.

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          Triathlet Jonas Schomburg hat sich für die Olympischen Spiele 2020 in Japan qualifiziert. Beim Testevent am Donnerstag in Tokio reichte dem Langenhagener ein zehnter Rang, um sich den Startplatz für das kommende Jahr zu sichern. Er erfüllte damit die Kriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit einem Platz unter den ersten Zwölf. Einen Tag zuvor hatte sich die Potsdamerin Laura Lindemann als Sechste ebenfalls die Olympia-Teilnahme geholt.

          „Es ist ein Traum, nächstes Jahr bei den Olympischen Spielen dabei zu sein“, sagte Schomburg. „Es war ein langer Weg. Ich bin super happy, es geschafft zu haben.“ Im Ziel lag der 25-Jährige nach 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und 10 Kilometern Laufen 1:10 Minuten hinter dem Sieger Tyler Mislawchuk aus Kanada.

          Anders als bei den Frauen am Donnerstag wurde die Laufstrecke bei den Männern trotz der Extrembedingungen wie Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit nicht verkürzt. Schomburg gehörte zu den schnellsten Schwimmern, fuhr in der ersten Radgruppe und hatte kurzzeitig einen Vorsprung von 20 Sekunden. Auf der Laufstrecke fiel er dann aus der Spitzengruppe und büßte noch einige Plätze ein.

          Wechsel in die Türkei brachte nichts

          Für den Olympia-Traum hatte Schomburg 2014 wegen fehlender Perspektive die Deutsche Triathlon Union verlassen und war in die Türkei gewechselt. Die Qualifikation für Rio 2016 verpasste er dennoch. Seit Oktober 2017 startet er wieder für die DTU.

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