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Tour de France : Nibali hat die Konkurrenz im Griff

  • -Aktualisiert am

Als Solist zum Sieg: In Chamrousse überquert Vincenzo Nibali als erster Fahrer die Ziellinie Bild: dpa

Wer soll den Italiener bei der Tour de France noch stoppen? Vincenzo Nibali holt auf der 13. Etappe seinen dritten Tagessieg - und führt in der Gesamtwertung nun mit fast vier Minuten Vorsprung. Die Konkurrenz scheint machtlos.

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          Nichts scheint Vincenzo Nibali aufhalten zu können, keiner seiner Konkurrenten bei der Tour de France, und nicht einmal die große Hitze in Frankreich kann ihm offenbar zusetzen. Der Italiener zeigte am Freitag, auf der 13. Etappe der Tour, wieder eine exzellente Vorstellung. Und er untermauerte mit seinem dritten Etappensieg bei dieser Rundfahrt seine Spitzenposition.

          Rainer Seele

          Sportredakteur.

          Am ersten schweren Alpen-Tag, mit dem Schlussanstieg nach Chamrousse, distanzierte Nibali seine bis dahin ärgsten Verfolger deutlich. Der Spanier Alejandro Valverde lag im Ziel 50 Sekunden hinter dem Sizilianer. Der Australier Richie Porte, der Zweiter der Gesamtwertung war, erlebte gar einen rabenschwarzen Tag. Der Mann, der nach dem Ausscheiden von Christopher Froome zum Kapitän des britischen Teams Sky befördert worden war, war fast neun Minuten langsamer als Nibali. Die Galionsfigur des kasachischen Teams Astana attackierte etwa sieben Kilometer vor dem Ziel. Nibali setzte sich spielerisch leicht von Valverde ab und überholte auch die bis dahin führenden Rafal Majka und Leopold König ohne Mühe. Der Pole Majka wurde schließlich Zweiter vor dem Tschechen König, der dem deutschen Team NetApp damit einen Achtungserfolg bescherte.

          Der Konkurrenz bleibt angesichts der dominanten Auftritte Nibalis nur das Staunen

          Nibali eroberte am Freitag – ganz nebenbei – auch das Bergtrikot. Natürlich wird er an diesem Samstag (ab 11.40 Uhr im FAZ.NET-Liveticker) trotzdem wieder in Gelb antreten. Nach Lage der Dinge ist Valverde nicht imstande, Nibali bei dieser Tour noch wirklich gefährlich zu werden. Er hat nun einen Rückstand von fast vier Minuten auf den Tour-Patron. Romain Bardet entzückt derweil Frankreich: Als Dritter, 4:24 Minuten hinter Nibali.

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