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Totes Pferd überschattet CHIO : Auch gutes Reiten ist Tierschutz

  • -Aktualisiert am

Musste nach dem Ritt in der Vielseitigkeit eingeschläfert werden: Allstar, hier mit Reiterin Rosalind Canter Bild: picture alliance/dpa

Der Reitsport ist in der Defensive und kommt dort auch nicht so schnell heraus. Verbände und Turnierveranstalter reagieren zwar auf den Druck. Doch das alltägliche Verletzungsrisiko lässt sich nie ganz ausschließen.

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          Was sich zunächst einmal schlimm anhört, und für die betroffenen Reiter bittere Folgen hat, ist eigentlich eine gute Nachricht: Die Disqualifikation des Dressurpferdes Quantaz beim CHIO in Aachen , dazu zwei weitere ähnliche Fälle, zeigen, dass der Tierschutz Priorität hatte vor dem Spektakel und dem sportlichen Erfolg. Die Regel lautet: Wenn ein Pferd am Maul blutet, egal aus welchem Grund, muss die Prüfung sofort beendet werden.

          Die Zäumung im empfindlichen Pferdemaul ist die wichtigste Einwirkungsmöglichkeit eines Reiters, das Pferd soll konzentriert auf die Signale, die ihm der Mensch im Sattel auf diesem Wege gibt, warten und nicht darunter leiden müssen. Auch bei Quantaz war vor dem Einreiten zum Grand Prix Special von Offiziellen das Gebiss geprüft und nichts daran beanstandet worden.

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