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Der Lebensweg des Torsten May : Vom Boxprofi zum Sonderpädagogen

  • -Aktualisiert am

Torsten May (l.) im Jahr 2001 bei seinem Kampf um den EM-Titel im Cruisergewicht gegen den Ukrainer Alexander Gurow. Bild: Picture-Alliance

Torsten May sollte einst zum Nachfolger von Henry Maske aufgebaut werden. Vor 20 Jahren beendete er seine Karriere. Heute bringt er Kindern das Boxen bei und hat zu den Wurzeln des Sports gefunden.

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          Der letzte Besuch einer Box-Veranstaltung? Könnte vor zwei Jahren gewesen sein, überlegt Torsten May, als der deutsche Dachverband Bund Deutscher Boxer (BDB) verdiente Helden zum 70. Jahrestag seiner Gründung nach München lud. Ansonsten habe er dieser Tage mehr davon, wenn er mit Frau Ramona einen Kurztrip übers Wochenende unternimmt oder stundenlang durch eines der rheinischen Museen streift: „Das brauche ich auch, um das Leben zu genießen.“

          Viel Spitzensport ist nicht mehr im Leben des 51-Jährigen, der bei der Amateur-WM in Sydney 1991 und den Olympischen Spielen 1992 Gold gewann. Nicht zu vergessen sind die 25 Kämpfe bei den Profis samt EM-Titel im Cruisergewicht. Das liege heute längst hinter ihm, wie er sagt: „Ich bin ein Mensch, der immer nach vorne guckt. Ich bin neugierig, deswegen bin ich auch im Westen gelandet.“

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