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Tennis in Hamburg : Topfavorit Thiem mühelos weiter

  • Aktualisiert am

Vorteil Thiem: Der Österreicher ist in Hamburg Favorit. Bild: dpa

Der Sieg am Hamburger Rothenbaum führt in diesem Jahr nur über Dominic Thiem. Der Österreicher zeigt sich bei den German Open in starker Verfassung. Sein nächster Gegner hat aber einen Vorteil.

          Der Österreicher Dominic Thiem wird seiner Rolle als Topfavorit bei den German Open in Hamburg weiter mühelos gerecht. Der Achte der Tennis-Weltrangliste gewann am Donnerstag sein Achtelfinale gegen den Australier John Millman souverän mit 6:2, 6:2 und geriet dabei zu keiner Zeit in Gefahr. „Es war eine sehr solide Leistung“, sagte Thiem nach der einseitigen Partie im Pay-TV-Sender Sky. Gerade einmal 72 Minuten musste der French-Open-Finalist bei hochsommerlichen Temperaturen am traditionsreichen Rothenbaum schwitzen. Dann machte er mit seinem dritten Matchball das Weiterkommen perfekt.

          Im Kampf um den Halbfinal-Einzug trifft Thiem nun am Freitag auf Nicolás Jarry. Der Chilene kam kampflos weiter, weil sein französischer Gegner Richard Gasquet wegen einer Verletzung nicht antreten konnte. „Er ist in guter Form. Ich muss sehen, dass ich ihn ans Laufen bekomme, dann habe ich gute Chancen“, sagte Thiem, der auf seinem Lieblingsbelag Sand wichtige Punkte für den Jahresabschluss bei den ATP World Tour Finals in London sammeln will. Deutsche Profis sind bei der Abschiedsvorstellung von Turnierdirektor Michael Stich nicht mehr vertreten.

          Thiem hatte die Begegnung gegen Millman jederzeit im Griff. „In den vergangenen Partien war es immer eng gegen ihn“, sagte der an Nummer eins gesetzte 24-Jährige. „Heute habe ich die Breaks aber jeweils bestätigen können, auch wenn das Ergebnis klarer ist, als es am Ende wirklich war.“

          Bassilaschwili überrascht weiter

          Weiter überraschend stark tritt auch der Georgier Nikolos Bassilaschwili auf. Der Qualifikant, der bei der mit 1,75 Millionen Euro dotierten Veranstaltung in der ersten Runde Philipp Kohlschreiber ausgeschaltet hatte, setzte sich gegen Pablo Cuevas aus Uruguay mit 7:6 (8:6), 6:4 durch. Bassilaschwili spielt nun gegen Pablo Carreño Busta. Der an Nummer drei gesetzte Spanier profitierte beim Stand von 6:2, 4:0 von der verletzungsbedingten Aufgabe seines slowenischen Gegners Aljaz Bedene.

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