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Tischtennis-EM : Titelverteidiger Ovtcharov steht im Viertelfinale

  • Aktualisiert am

Volle Konzentration bei Dimitrij Ovtcharov. Bild: dpa

Die deutschen Tischtennisspieler untermauern ihre starke Form und sind weiter auf Medaillenkurs. Auch im Doppel sieht es bei der deutschen Auswahl nicht schlecht aus.

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          Auf seine Top-Spieler Dimitrij Ovtcharov und Han Ying kann sich der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) verlassen. Der Titelverteidiger und die Weltrangliste-Elfte, beide bei der EM an Position eins gesetzt, qualifizierten sich wie erwartet für das Viertelfinale in Jekaterinburg. Zudem wahrten die deutsche Meisterin Petrissa Solja und Abwehrspezialist Ruwen Filus im Einzel sowie drei Doppel-Kombinationen die Medaillenchancen für den DTTB.

          „Wow, ich bin froh, dass ich gewonnen habe. Ich musste alles abrufen. Wir haben beide auf einem ganz hohen Niveau gespielt“, sagte Ovtcharov nach dem  4:2 im Achtelfinale gegen den Engländer Liam Pitchford. Der Bundesliga-Profi aus Ochsenhausen machte dem Favoriten das Siegen sehr schwer. Im Viertelfinale gegen den Griechen Panagiotis Gionis, der für Düsseldorf spielt, dürfte es für „Dima“ am Samstag nicht einfacher werden.

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          „Gegen Panos ist es immer schwierig. Er kann sich in einen Rausch spielen“, urteilte Ovtcharov. Bereits zum dritten Mal nach 2009 und 2013 steht Filus im EM-Viertelfinale, wo er noch einen Sieg gegen den Portugiesen Tiago Apolonia für die ersehnte Einzelmedaille benötigt. „Ich werde Vollgas geben und mir den Hintern aufreißen. Das ist ein 50:50-Spiel“, sagte er.

          Die DTTB-Spieler waren am EM-Großkampftag in der nur mäßig besetzten Messehalle an 24 Partien beteiligt. Bei einer Bilanz von 18 Siegen und sechs Niederlagen gingen nicht alle Wünsche in Erfüllung. Im letzten Spiel scheiterte Patrick Franziska mit 1:4 am portugiesischen Mitfavoriten Marcos Freitas.

          Im Damen-Einzel verabschiedeten sich Sabine Winter, Irene Ivancan und auch die EM-Zweite Shan Xiaona vorzeitig aus dem Turnier. Die Berlinerin verlor in einer Neuauflage des Endspiels von 2013 mit 2:4-Sätzen gegen Europameisterin Li Fen aus Schweden.

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