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Tischtennis-WM : Der erste Titel für Liu Shiwen

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Am Ziel ihrer sportlichen Träume: Liu Shiwen Bild: Reuters

Die Chinesin Liu Shiwen gewinnt nach zwei verlorenen Endspielen ihren ersten Einzel-Titel bei einer Tischtennis-WM. Ihr alles alles überragender Landsmann Ma Long könnte das goldene Dutzend voll machen.

          Die Chinesin Liu Shiwen hat nach zwei verlorenen Endspielen ihren ersten Titel im Einzel bei Tischtennis-Weltmeisterschaften gewonnen. Die 28-Jährige setzte sich im Finale in Budapest gegen ihre Landsfrau Chen Meng 4:2 durch. 2013 und 2015 hatte sich Liu jeweils mit Silber zufriedengeben müssen. Die vier deutschen Spielerinnen waren schon vor der dritten Runde ausgeschieden.

          Seinen insgesamt elften WM-Titel sicherte sich Olympiasieger Ma Long. Im Doppel gewann Chinas Superstar im Finale mit Wang Chuqin (beide China) gegen das Überraschungsduo Ovidiu Ionescu/Alvaro Robles 4:1. Die rumänisch-spanische Kombination hatte als erstes europäisches Doppel seit Timo Boll/Christian Süß 2005 das WM-Endspiel erreicht.

          Boll (Düsseldorf) hatte sich an der Seite von Patrick Franziska (Saarbrücken) auch Chancen auf eine Medaille ausgerechnet, eine Viruserkrankung zwang den deutschen Spitzenspieler zur Absage vor dem Viertelfinale gegen Tiago Apolonia/Joao Monteiro. Die Portugiesen gewannen ebenso Bronze wie Liang Jingkun/Lin Gaoyuan (China).

          Der alles überragende Ma Long hat in Ungarn noch eine weitere Chance auf Gold: Der Titelverteidiger zog durch ein 4:1 gegen seinen Landsmann Liang Jingkun ins Finale ein. Sein Gegner am Sonntag (13.30 Uhr) ist der Schwede Mattias Falck, der in der Vorschlussrunde den Südkoreaner An Jaehyun 4:3 niederrang. Letztmals war das Einzel-Finale bei den Herren im Jahr 2003 keine rein chinesische Angelegenheit. Damals holte sich der Österreicher Werner Schlager in Paris mit 4:2 gegen den Südkoreaner Joo Sehyuk den WM-Titel. Ma hat bislang zwei WM-Titel im Einzel, zwei im Doppel und sieben mit der Mannschaft gewonnen.

          Dür den ganz großen Erfolg reicht es dann doch nicht: Ovidiu Ionescu (l.) und Alvaro Robles gewinnen Silber

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