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Tischtennis-WM : Mu, Liu, Zhu und Co.

  • Aktualisiert am

Die letzte Europäerin ist ausgeschieden: Kristin Silbereisen Bild: dpa

Nach Silbereisens Ausscheiden ist das Viertelfinale der Tischtennis-WM eine asiatische Angelegenheit: Mu gegen Liu, Zhu gegen Chen. Und Ding und Feng sind auch dabei.

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          Kristin Silbereisen ist bei der Tischtennis-WM in Düsseldorf als letzte deutsche Spielerin im Einzel ausgeschieden. Die 32 Jahre alte Doppel-Europameisterin verlor am Freitagvormittag im Achtelfinale trotz starker Leistung mit 2:4 Sätzen (11:8, 5:11, 7:11, 11:9, 7:11, 9:11) gegen die Weltranglisten-Vierte Feng Tianwei aus Singapur.

          Nach den Niederlagen von Silbereisen und der Rumänin Elizabeta Samara findet das Viertelfinale am Samstag ohne europäische Beteiligung statt. Alle acht Spielerinnen kommen aus Asien, darunter sind fünf Chinesinnen. Yuling Zhu und Meng Chen treffen ebenso direkt aufeinander wie Zi Mu und Shiwen Liu. Zudem spielt Ning Ding gegen die Japanerin Kasumi Ishikawa. Im vierten Viertelfinale spielt Miu Hirano (Japan) gegen Feng Tianwei. „Das ist keine Überraschung“, sagte Bundestrainerin Jie Schöpp, eine gebürtige Chinesin, über die asiatische Übermacht.

          Eine der fünf Chinesinnen im Viertelfinale: Zi Mu Bilderstrecke
          Eine der fünf Chinesinnen im Viertelfinale: Zi Mu :

          „Natürlich bin ich enttäuscht. Aber das war die beste WM, die ich bislang gespielt habe“, sagte Silbereisen. „Ich bin stolz darauf, dass ich die beste Deutsche im Einzel bin. Ich konnte zeigen, dass ich auch noch da bin.“ Entschieden wurde dieses Spiel im fünften Satz, als die deutsche Meisterin eine 7:3-Führung noch verspielte. „Das ist das Einzige, was ich mir vorwerfe“, sagte Silbereisen. „Aber ich habe weder hektisch noch dumm gespielt. Es war einfach schade.“

          Auch Jie Schöpp lobte ihre erfahrenste Spielerin. „Es würde mir natürlich besser gehen, wenn Kristin gewonnen hätte. Aber sie hat sehr gut gespielt“, sagte die Bundestrainerin. „Sie hat ein ganz großes Turnier gespielt. So weit ist sie bei einer WM noch nie gekommen. Obwohl sie nicht die Jüngste in der Mannschaft ist, ist sie über sich hinaus gewachsen. Das war beeindruckend.“

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