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Handball-Champions-League : Kiel nur mit Remis gegen ukrainischen Meister

  • Aktualisiert am

War gegen HC Saporoschje nur für den Siebenmeter im Einsatz, verwandelte deren aber gleich neun: Niclas Ekberg, hier im Spiel gegen Flensburg-Handewitt. Bild: dpa

Die Handballer des THW Kiel haben abermals Punkte in eigener Halle liegen gelassen und den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde der Champions League verpasst. Dem Team fehlten einige Leistungsträger, einer trat nur für den Siebenmeter an.

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          Der THW Kiel hat den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde der Handball-Champions-League verpasst. Gegen den ukrainischen Meister HC Saporoschje gab es am Mittwoch, drei Tage nach dem eindrucksvollen Sieg im Bundesligaspitzenspiel gegen Hannover-Burgdorf, nur ein 32:32 (16:17)-Unentschieden. Dennoch bleiben die Norddeutschen mit jetzt 14:4 Punkten Tabellenführer der Vorrundengruppe B.

          Bester Werfer der Kieler war der angeschlagene Schwede Niclas Ekberg, der nur für die Ausführung der Siebenmeter eingewechselt wurde und alle neun Strafwürfe verwandelte. Für Saporoschje war Baris Pukhouski zehn Mal erfolgreich.

          Der deutsche Rekordmeister, der mit drei Fehlwürfen gestartet war, tat sich über die gesamte Partie hinweg sehr schwer. Das lag zunächst aber weniger an der spielerischen Klasse der Gäste, sondern vielmehr an der mangelhaften Chancenverwertung der Kieler, die auf die verletzten Domagoj Duvnjak, Nikola Bilyk, Gisli Kristjansson und Steffen Weinhold verzichten mussten. THW-Coach Filip Jicha setzte Linksaußen Rune Dahmke sogar im Rückraum ein.

          Auch diese Maßnahme brachte die Norddeutschen nicht ins Spiel. Im Gegenteil: In der 43. Minute lag Saporoschje, das mehr und mehr an seine Chance glaubte, beim 24:21 sogar mit drei Treffern in Führung. In der letzten Minute hatte der THW im Ballbesitz noch die Chance zum Sieg, doch ein gefährlicher Abschluss gelang nicht mehr.

          Ein Erfolgserlebnis feierte derweil der zweimalige deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen, der nach einem 29:17 (15:6) im Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde gegen SKA Minsk die Gruppenphase im EHF-Pokal erreichte. Beste Werfer der Mannheimer waren mit je vier Toren Nationalspieler Patrick Groetzki sowie Niclas Kirkelökke und Gedeon Guardiola. Das Hinspiel hatten die Löwen mit 32:28 gewonnen.

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