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Tennisspielerin Kerber : „Das beste Jahr meiner Karriere“

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Eine der acht weltbesten Spielerinnen des Jahres: Angelique Kerber Bild: AFP

Durch den Einzug ins Viertelfinale des WTA-Turniers in Peking hat sich Angelique Kerber als erste deutsche Spielerin seit elf Jahren für die Tennis-WM qualifiziert.

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          Das Traumjahr 2012 endet für Angelique Kerber erst bei der Tennis-WM in Istanbul. Als erste deutsche Spielerin seit Anke Huber vor elf Jahren qualifizierte sich die Kielerin für den Saisonabschluss der besten acht Profis Ende Oktober am Bosporus. „Ich bin sehr glücklich, dass ich beim Masters Ende des Jahres dabei bin“, sagte Kerber am Donnerstag nach ihrem 6:1, 2:6, 6:4 gegen Caroline Wozniacki im Achtelfinale des WTA-Turniers in Peking.

          Mit dem Einzug ins Viertelfinale der mit 4,8 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung räumte die Kielerin auch die letzten rechnerischen Zweifel an ihrer WM-Teilnahme aus. „Ich denke, das zeigt, dass ich eine richtig gute Saison gespielt habe“, sagte die Nummer sechs der Welt, die in Peking nun auf die Weltranglisten-Zweite Maria Scharapowa aus Russland trifft. „Ich werde das Spiel einfach genießen, ich habe gegen Maria nichts zu verlieren“, sagte Kerber.

          Außer ihr sicherten sich in Peking auch Petra Kvitova und Sara Errani das Ticket nach Istanbul. Zuvor hatten sich bereits Victoria Asarenka, Scharapowa, Serena Williams und Agnieszka Radwanska für den Saisonabschluss qualifiziert. Um den letzten freien Platz kämpfen Li Na, Samantha Stosur, Marion Bartoli und Wozniacki

          „Das ist die bislang beste Saison meiner Karriere“, sagte Kerber, die 2012 bereits beim Hallenturnier in Paris und in Kopenhagen triumphierte. Zudem stand sie in Eastbourne und Cincinnati im Endspiel und erreichte bei sechs weiteren Events das Halbfinale, unter anderem in Wimbledon. „Das Jahr 2012 jetzt bei der WM zu beenden ist eine tolle Sache“, sagte Kerber. Andrea Petkovic war bei der WM im vergangenen Jahr nur als Ersatzspielerin dabei und kam nicht zum Einsatz.

          Von Peking nach Istanbul: Ihr Sieg über Wozniacki ebnet Kerber den Weg

          In Peking musste Kerber für ihren 60. Sieg in diesem Jahr hart kämpfen. Erst nach 1:47 Stunden verwandelte sie gegen Wozniacki ihren ersten Matchball. Dabei hatte die Fed-Cup-Spielerin einen furiosen Start hingelegt und den ersten Satz gegen ihre Freundin nach gerade einmal 31 Minuten mit 6:1 für sich entschieden. „Ich habe sehr gut angefangen, danach hat sie aber weniger Fehler gemacht und ist besser ins Spiel gekommen“, sagte Kerber.

          Im dritten Satz lieferten sich Kerber und Wozniacki dann einen packenden Schlagabtausch, in dem die deutsche Nummer eins am Ende das bessere Ende für sich hatte. Nach dem Turnier in Peking wird Kerber in der kommenden Woche auch bei der Veranstaltung in Linz an den Start gehen. „Und danach bereits ich mich auf Istanbul vor“, sagte die Senkrechtstarterin der vergangenen 15 Monate.

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