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Tennis : Zverev zweifelt

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Alexander Zverev: „Platt“ gefühlt und „nicht fokussiert“ gewesen. Bild: dpa

„So wie ich heute gespielt habe, werde ich niemanden schlagen“, hadert Zverev nach der Niederlage gegen den Amerikaner Fritz. Seine Teilnahme am ATP-Finale in London ist akut gefährdet.

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          Tennisprofi Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in Basel schon in der ersten Runde gescheitert und anschließend hart mit sich ins Gericht gegangen. „So wie ich heute gespielt habe, in dieser mentalen Verfassung, werde ich niemanden schlagen“, sagte der Hamburger nach dem 6:7 (7:9), 4:6 gegen den Amerikaner Taylor Fritz. „Ich bin sehr enttäuscht, vor allem wegen mir selbst, nicht wegen des Resultats“, sagte Zverev. Er habe sich „platt“ gefühlt und sei „nicht fokussiert“ gewesen. Als Nummer zwei der Setzliste verlor er beim mit 2,2 Millionen Euro dotierten Hartplatzturnier nach 1:24 Stunden.

          Für Zverev, der vor weniger als zwei Wochen beim Masters-Turnier in Shanghai noch das Finale erreicht hatte, war es die erste Auftaktniederlage bei einem Turnier seit dem Masters in Cincinnati Mitte August. Knackpunkte im Spiel waren der Tiebreak des ersten Satzes, in dem Zverev eine 4:0-Führung aus der Hand gab, sowie der Aufschlagverlust zum 1:3 im zweiten Durchgang.

          Gegen Fritz, gegen den er im dritten Aufeinandertreffen erstmals verlor, sei ihm die Freude am Spiel abhandengekommen, sagte Zverev nach dem Match: „Normalerweise genieße ich es, auf dem Platz zu stehen, die harten Momente, den Kampf. Aber heute war es ganz anders.“

          Der 22-Jährige muss damit wieder um seine Teilnahme am ATP-Finale in London (10. bis 17. November) fürchten. Vor Turnierbeginn lag er im Jahresranking auf dem siebten Platz, die besten acht Spieler qualifizieren sich für das Finalturnier. Seine direkten Verfolger sind in Basel oder beim parallel stattfindenden Turnier in Wien aber allesamt noch im Rennen.

          Endgültig entschieden wird über die Teilnahme beim Masters in Paris, das in der kommenden Woche stattfindet. „Ich werde ein paar Tage nach Hause fahren und meinen Kopf klar kriegen. Ich werde mein Bestes in Paris versuchen und es hoffentlich nach London schaffen“, sagte Zverev.

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