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Zverev kritisiert Lendl : Zu viel Zeit mit dem Hund

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Zverev (r.) ist unzufrieden mit Lendls Ansagen: „Eine halbe Stunde steht er mit dem Rücken zu mir und erzählt, wie er am Morgen davor Golf gespielt hat.“ Bild: dpa

Nach Zverevs Ansicht redet sein Tennistrainer zu viel über Golf und widmet sich zu oft seinem Hund. Immerhin scheint Zverevs Konflikt mit seinem ehemaligen Manager bald beigelegt.

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          Deutschlands Tennis-Topspieler Alexander Zverev übt rund zwei Wochen nach seinem Erstrunden-Aus in Wimbledon Kritik an seinem Trainer Ivan Lendl. „Manchmal gehen wir auf den Tennisplatz, du trainierst zwei Stunden lang, und eine halbe Stunde davon steht er mit dem Rücken zu mir und erzählt, wie er am Morgen davor Golf gespielt hat“, sagte Zverev in Hamburg. Zudem berichtete er davon, dass Lendl einen neuen Hund habe und diesem derzeit viel Zeit widme.

          Nach Wimbledon habe es ein klärendes Gespräch gegeben. „Wir haben darüber gesprochen, und ich habe ihm gesagt, dass er seinen Fokus mehr auf Tennis konzentrieren soll.“ Beim Turnier am Rothenbaum in Hamburg ab dem 20. Juli wird Zverev von seinem Vater Alexander senior betreut.

          Zverev deutete bei dem Pressegespräch auch ein baldiges Ende des belastenden Konflikts mit seinem ehemaligen Manager Patricio Apey an. „Ich bin viel weiter. Es wird in den nächsten paar Tagen alles noch klarer. Ich bin froh, dass sich das so langsam aufklärt und ich mich komplett wieder auf Tennis konzentrieren kann“, sagte der Weltranglistenfünfte. Nach dem Wimbledon-Aus hatte der gebürtige Hamburger offen eingeräumt, dass ihn der schwelende Rechtsstreit mit Apey stark belastet.

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