https://www.faz.net/-gtl-7iti2

Tennis-WM : Serena und Li Na im Finale

  • Aktualisiert am

Vier Spiele, vier Siege: Li Na in Hochform beim Saisonfinale Bild: REUTERS

Eine Final-Debütantin und die Favoritin kämpfen am Sonntag um den Titel bei der Tennis-WM. Die Chinesin Li Na siegt souverän, für Serena Williams sieht es zwischendurch nicht mal so gut aus.

          1 Min.

          Titelverteidigerin Serena Williams und die frühere French-Open-Siegerin Li Na bestreiten das Endspiel der Tennis-WM in Istanbul. Die Amerikanerin Serena Williams gewann das Halbfinale am Samstag gegen Jelena Jankovic mit 6:4, 2:6, 6:4. Zuvor hatte sich die Chinesin Li Na souverän mit 6:4, 6:2 gegen die Tschechin Petra Kvitova durchgesetzt und war zum ersten Mal in das Endspiel der WTA-Championships der besten acht Tennis-Damen des Jahres eingezogen.

          Die 32-jährige Williams und die ein Jahr jüngere Li sind die beiden ältesten Teilnehmerinnen des Turniers und beim Saisonabschluss noch ungeschlagen, nachdem sie jeweils auch ihre drei Vorrundenspiele gewonnen hatten.

          „Mein Körper ist müde nach den vielen Matches“

          Serena Williams erwischte keinen guten Start. Als sie mit 1:3 zurücklag, steigerte sich die Vorjahressiegerin jedoch. Immer wieder punktete sie mit direkten Gewinnschlägen und sicherte sich Satz Nummer eins mit 6:4. Die Vorjahressiegerin wirkte aber nicht ganz fit, bewegte sich im zweiten Durchgang behäbig. Nach 1:12 Stunden musste die Favoritin den Satzausgleich hinnehmen - ihr erster Satzverlust im Sinan Erdem Dome. Im entscheidenden Durchgang dann ein anderes Bild: Williams agierte druckvoll, bestimmte das Spiel. Nach 5:2 und einem Matchball gab sie zwar noch zwei Spiele ab, nutzte dann aber beim 5:4 ihre vierte Chance zum Matchgewinn. „Ich denke, mein Körper ist müde nach den vielen Matches“, sagte Serena Williams noch auf dem Platz.

          Im ersten Halbfinale hatte die Weltranglisten-Sechste Kvitova nicht einmal 24 Stunden nach ihrem Dreisatzsieg über Angelique Kerber von Anfang an einen schweren Stand. Nach einem frühen Rückstand glich sie zwar noch zum 4:4 aus, kassierte aber prompt wieder ein Break und verlor anschließend den Satz. Beim 2:5 im zweiten Durchgang wehrte Kvitova den ersten Matchball ihrer Gegnerin noch ab. Dann landete ein Ball von ihr im Aus - und die Chinesin strahlte und ballte die Faust.

          Li klettert damit in der am Montag erscheinenden Weltrangliste nach Angaben der Spielerinnenorganisation WTA vom fünften auf den dritten Platz. So gut stand die Asiatin im Ranking noch nie da. „Die Top Drei waren mein Ziel für dieses Jahr“, sagte Li. Die Kielerin Kerber hatte am Freitag nach ihrer zweiten Niederlage in der Vorrunde den Einzug in das Halbfinale verpasst.

          Weitere Themen

          Alles hört auf sein Kommando

          HSV-Trainer Hecking : Alles hört auf sein Kommando

          Er wirkt etwas altmodisch, aber Trainer Hecking tut dem sonst so aufgeregten Hamburger SV dank seiner natürlichen Autorität gut – das imponiert auch seinen Vorgesetzten.

          Großmeister mit 14 Jahren

          Schachspieler Vincent Keymer : Großmeister mit 14 Jahren

          Im Alter von 14 Jahren, elf Monaten und vier Tagen steigt Vincent Keymer zum jüngsten deutschen Schach-Großmeister der Geschichte auf. Obwohl er noch so jung ist, markiert der Titel das Ende einer Durststrecke für den Schüler.

          Topmeldungen

          Erledigen Sie die Spieler des gegnerischen Teams: Szene aus dem Handyspiel Call of Duty Mobile

          Anschlag von Halle : Vom Ballerspiel zum Mordanschlag

          Stephan B. wollte seine Attacke in Halle aussehen lassen wie ein Videospiel. Eine Spurensuche in einer Welt, in der alles nur ein Witz sein kann – oder bitterer Ernst.
          Er wirkt altmodisch, aber alles hört auf sein Kommando: Trainer Dieter Hecking beim HSV

          HSV-Trainer Hecking : Alles hört auf sein Kommando

          Er wirkt etwas altmodisch, aber Trainer Hecking tut dem sonst so aufgeregten Hamburger SV dank seiner natürlichen Autorität gut – das imponiert auch seinen Vorgesetzten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.