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Tennis : Wimbledon-Siegerin Bartoli beendet Karriere

  • Aktualisiert am

Unter Tränen: Marion Bartoli erklärt in Cincinatti ihren Rücktritt Bild: AFP

Vor etwas mehr als einem Monat war Marion Bartoli auf dem Gipfel: Nun hat die Wimbledon-Siegerin überraschend ihr Karriereende verkündet. Die Französin hatte zuvor ihre Auftaktbegegnung in Cincinatti verloren.

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          Mario Bartoli verlässt offenbar für immer den Tennis-Zirkus: Die Französin, die Anfang Juli Sabine Lisicki im Finale von Wimbledon besiegt und somit den größten ihrer Karriere Erfolg errungen hatte, hat nach ihrer Auftaktniederlage beim Turnier in Cincinatti in der Pressekonferenz unter Tränen ihren Rücktritt verkündet. Die Französin sprach laut verschiedener Quellen von zu großen Schmerzen, die ihr das Tennisspielen auf Spitzenniveau nicht mehr ermöglichten. Vor der Bekanntgabe ihres Rücktritts hatte die 28 Jahre alte Französin gegen die Rumänin Simona Halep mit 6:3, 4:6 und 1:6 verloren und scheiterte somit wie auch Sabine Lisicki schon in ihrem ersten Match in Cincinatti.

          “Ich habe das Gefühl, dass es nun Zeit ist für mich, einen neuen Weg zu gehen“, wird Marion Bartoli in der Online-Ausgabe der New York Times zitiert. Demnach habe sie nach der Niederlage zwei Stunden über ihren körperlichen Zustand nachgedacht und sich dann zu ihrer Entscheidung entschlossen. Sie habe ständig Schmerzen an Achilessehnen, an der Schulter, der Hüfte und am Rücken. “Mein Körper kann einfach nicht mehr,” sagte Marion Bartoli, die für ungewöhnliche und harte Trainingsmethoden beispielsweise mit dehnbaren Bändern als Widerstand beim Aufschlagtraining bekannt war. “Ich habe schon viele Verletzungen seit Anfang des Jahres. Ich war jetzt so lange auf der Tour, ich habe alles rausgehauen während Wimbledon.”

          Der überraschende Schritt der Weltranglisten-Siebten kam offenbar ohne Vorwarnung. Noch am Tag ihres ersten Spiels nach einer mehrwöchigen Verletzungspause verbreitete sie viel Optimismus und bekundete via Twitter Vorfreude auf den Auftritt beim Turnier in den Vereinigten Staaten. Wie zur persönlichen Aufmunterung hatte sie gar das Glückwunschschreiben des französischen Staatspräsidenten Hollande nach ihrem Sieg in Wimbledon veröffentlicht.

          Letztes Spiel: Marion Bartoli im Spiel gegen die Rumänin Halep
          Letztes Spiel: Marion Bartoli im Spiel gegen die Rumänin Halep : Bild: AP

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