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Trainersuche von Tennis-Star : Alexander Zverev will mit Boris Becker reden

  • Aktualisiert am

Muss sich „erst wieder selbst finden“: Tennisprofi Alexander Zverev in London Bild: dpa

Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev äußert sich in einem Interview zu seiner Zukunftsplanung. Offenbar will er ein mögliches Engagement von Ikone Boris Becker in Betracht ziehen. Doch zuvor steht eine wichtige Aufgabe an.

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          Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev will bei der Suche nach einem neuen Trainer Anfang nächsten Jahres auch mit Boris Becker sprechen. „Er wird ja im Januar sowieso in Australien sein für den ATP-Cup und die Australian Open. Ich werde mit ihm reden. Mal schauen, zu was wir kommen“, sagte der 22-Jährige in einem Interview der „Sport Bild“.

          Seit der Trennung von Ivan Lendl im Juli wird Zverev wieder von seinem Vater Alexander Zverev senior trainiert. „Momentan bin ich sehr glücklich mit dem Team, das ich habe“, sagte der Weltranglisten-Siebte. „Ich musste mich erst wieder selbst finden, und das tue ich am besten mit den Leuten, die ich seit 20 Jahren um mich habe und die ich am besten kenne“, meinte Zverev junior.

          Der Hamburger nimmt derzeit an den ATP Finals in London teil, dem Saisonabschluss der acht besten Profis des Jahres. Dort zeigte der Titelverteidiger zum Auftakt beim Zwei-Satz-Sieg über den spanischen Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal eine starke Leistung. Sein zweites Gruppenspiel bestreitet Zverev an diesem Mittwoch (21.00 Uhr) gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas.

          Diese Saison lief bisher überhaupt nicht nach den Vorstellungen der deutschen Nummer eins, Zverev erzielte nur einen Turniersieg. „Rückschläge gehören immer dazu, auch im normalen Leben. Es kommt darauf an, wie man danach zurückkommt“, betonte er. „Ich denke, dass ich nächstes Jahr, wenn ich wieder alles in Ordnung gebracht habe, ein viel besserer Spieler sein werde.“

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