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Tennis : Roger Federer gewinnt in Shanghai

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Der Maestro dirigiert den Ball: Roger Federer Bild: Reuters

Einen Tag nach seinem beeindruckenden Halbfinalsieg über Titelverteidiger Novak Djokovic kämpft Roger Federer auch seinen Final-Gegner Gilles Simon nieder.

          Roger Federer hat das ATP-Turnier von Shanghai gewonnen und den 23. Masters-Titel seiner glorreichen Tennis-Karriere erobert. Nur vier Tage nach dem Beinahe-Aus im ersten Match der mit 6,52 Millionen Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung setzte sich der Schweizer am Sonntag mit 7:6 (8:6), 7:6 (7:2) gegen Gilles Simon aus Frankreich durch. Er krönte damit ein Wochenende, an dem er im Halbfinale einen famosen Sieg über Novak Djokovic gefeiert hatte und sicherte sich seinen vierten Turniersieg 2014. In Shanghai durfte er bei seiner zweiten Finalteilnahme nach 2010 erstmals jubeln.

          Nach einem schwachen Spielbeginn, als der 33-Jährige gleich im ersten Aufschlagspiel des ersten Satzes ein Break kassierte, steigerte sich Federer gegen den Überraschungsfinalisten und gewann nach 1:53 Stunden seinen insgesamt 81. Titel auf der ATP-Tour. Am Montag wird er wieder die Nummer zwei der Weltrangliste hinter Djokovic sein und den derzeit angeschlagenen Rafael Nadal verdrängen. Die drei Branchenstars sowie Federers Landsmann Stanislas Wawrinka sind als erste Spieler bereits für das Finale der World Tour im November in London qualifiziert.

          Größtmögliche Tennis-Bühne: Shanghai Masters

          Sein Meisterstück in der Millionenmetropole hatte Federer am Samstag abgeliefert, als er die Siegesserie von Djokovic auf chinesischem Boden mit einem 6:4, 6:4 beendete. Der Serbe hatte zuvor in Shanghai und Peking insgesamt 28 Spiele nacheinander gewonnen. „Er hat ein perfektes Match gespielt. Das war sicher eines der besten, die er gegen mich gespielt hat“, räumte Djokovic ein. Mit der Niederlage hielt sich der 27-Jährige aber nicht lange auf, sondern flog direkt zurück nach Europa zu seiner hochschwangeren Frau Jelena Ristic.

          Federer dagegen beendete auf ideale Art und Weise ein Turnier, das beinahe mit einer großen Enttäuschung begonnen hätte. Zum Auftakt hatte der Baseler gegen den Argentinier Leonardo Mayer noch fünf Matchbälle abwehren müssen, ehe er seinen Siegeszug startete.

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