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Tennis-Profi gibt Zusage : Zverev kehrt an Hamburger Rothenbaum zurück

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Abschied aus Wimbledon, baldige Ankunft in Hamburg: Alexander Zverev wird wieder am Rothenbaum aufschlagen. Bild: Reuters

Der in Wimbledon früh ausgeschiedene deutsche Tennis-Profi Alexander Zverev wird erstmals nach langer Zeit wieder beim Turnier in seiner Heimatstadt antreten. Dafür gibt es wohl auch einen bestimmten Grund.

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          Deutschlands Topspieler Alexander Zverev schlägt erstmals seit drei Jahren wieder beim Tennis-Turnier am Hamburger Rothenbaum auf. Das bestätigte der Veranstalter des mittlerweile als Hamburg European Open (20. bis 28. Juli) firmierenden ATP-Events am Mittwoch. Der 22-Jährige erhält von Turnierdirektorin Sandra Reichelt eine Wildcard.

          Bei dem Sandplatzturnier in seiner Heimatstadt ist der Weltranglistenfünfte Zverev damit bereits der dritte Top-10-Spieler nach French-Open-Finalist Dominic Thiem (Nr. 4) und dem Italiener Fabio Fognini (Nr. 9). Nach den Starts in München, Stuttgart und Halle/Westfalen wird es zudem bereits seine vierte Turnierteilnahme in Deutschland in diesem Jahr.

          „Wir haben mit Sascha schon seit vielen Monaten einen intensiven Kontakt gepflegt. Er hat immer wieder betont, wie sehr er Hamburg liebt und wie viel es ihm bedeuten würde, an den Rothenbaum zurückzukommen“, sagte Turnierveranstalter Peter-Michael Reichelt, der Zverev am Dienstag an dessen Wohnsitz in Monte Carlo besucht hatte. Der ATP-Finalssieger hatte 2013 sein erstes Profi-Match in der Hansestadt bestritten.

          Zverev hatte das Turnier in den vergangenen Jahren mit Verweis auf die unmittelbar anschließende Hartplatzsaison in den Vereinigten Staaten regelmäßig gemieden. In diesem Jahr wird der Weltranglistenfünfte allerdings bei dem in der Woche nach Hamburg ausgetragenen Turnier in Washington aufgrund von Differenzen mit der dortigen Turnierdirektion nicht antreten. Im vergangenen Jahr hatte Zverev in Washington noch gewonnen.

          Auch sein ehemaliger Manager Patricio Apey galt in der Vergangenheit stets als treibende Kraft bei den Absagen Zverevs für das Rothenbaum-Turnier. Für den Chilenen, von dem sich Zverev inzwischen getrennt hat und mit dem er sich seitdem im Rechtsstreit befindet, hatte die globale Entwicklung seines ehemaligen Schützlings stets Vorrang vor Auftritten Zverevs bei deutschen Tennisturnieren.

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