https://www.faz.net/-gtl-9rhn5

Erstrunden-Aus in Wuhan : Der nächste Rückschlag für Angelique Kerber

  • Aktualisiert am

In Japan noch im Halbfinale (Bild), in China ausgeschieden in der ersten Runde: Angelique Kerber Bild: Reuters

Angelique Kerber findet auch unter ihrem Interimscoach Dirk Dier nicht in die Spur. Die ehemalige Nummer eins der Welt verliert beim Tennis-Turnier in China gleich ihr Auftaktmatch.

          1 Min.

          Zwei Tage nach dem Halbfinaleinzug in Osaka ist die frühere Weltranglistenerste Angelique Kerber beim WTA-Turnier im chinesischen Wuhan zum fünften Mal in den letzten sechs Turnieren an ihrer Auftakthürde gescheitert. Die an Position elf gesetzte Kielerin musste sich Monica Puig (Puerto Rico), der sie im olympischen Finale von Rio de Janeiro 2016 unterlegen war, nach 2:45 Stunden mit 6:7 (5:7), 7:5, 1:6 geschlagen geben.

          Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin, die sich durch ihre gelungenen ersten Auftritte unter Interimstrainer Dirk Dier in Osaka um drei Weltranglistenplätze auf Rang zwölf verbesserte, hatte gegen ihre 25 Jahre alte Kontrahentin zunächst vor allem Probleme mit ihrem Service – insgesamt gab die 31-Jährige drei ihrer ersten sieben Aufschlagspiele ab und produzierte sechs Doppelfehler.

          Nach einem hart umkämpften ersten Satz kassierte Kerber im zweiten Durchgang direkt ein Break. Beim Stand von 2:3 zwang Kerber Puig bei eigenem Service sechsmal über Einstand, ohne dass sich Kerber dabei eine Chance zum Re-Break erspielen konnte. Doch Kerber steckte nicht auf, wehrte zwei Matchbälle der Weltranglisten-71. ab und erzwang mit zwei Breaks den dritten Satz. Kerber konnte ihr Momentum nicht nutzen. Nachdem Puig ihr den Aufschlag abermals abnahm, war die Partie beim Stand von 1:4 vorentschieden. Kerber haderte und fand nicht mehr in ihren Rhythmus zurück.

          Kerber hatte nach Dier ihrem enttäuschenden Erstrunden-Aus bei den US Open engagiert und mit dem 47-Jährigen in Osaka die ersten beiden Siege erzielt. Zuvor war Kerber viermal nacheinander in der ersten Runde ausgeschieden – unter anderem in Flushing Meadows.

          Weitere Themen

          Münchner Skateboarder will zu Olympia Video-Seite öffnen

          Für den Libanon : Münchner Skateboarder will zu Olympia

          Ali Khachab ist Münchner, doch bei den Sommerspielen 2020 in Tokio will er für den Libanon an den Start gehen, die Heimat seiner Vorfahren. Der 28-Jährige ist Skateboarder, und davon gibt es im Libanon nur sehr wenige.

          Zverev gelingt erster Sieg gegen Nadal

          ATP-Finals : Zverev gelingt erster Sieg gegen Nadal

          Zum Auftakt des Hallenturniers in London zeigt der Hamburger gegen die Nummer eins der Weltrangliste einen starken Auftritt. Nun geht es für Zverev gegen einen „nicht ernst zu nehmenden Griechen“.

          Topmeldungen

          Ukraine-Ermittlungen : Bringt John Bolton Trump in Bedrängnis?

          Donald Trumps ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater will bei den Amtsenthebungsermittlungen aussagen – falls ein Gericht das anordnet. Er wäre ein sehr ungewöhnlicher Helfer für die Demokraten.
          Konversionstherapien machen Betroffenen das Leben schwer

          Spahns Gesetzentwurf : Umpolen verboten

          Ein neues Gesetz soll Konversionstherapien für Homosexuelle eindämmen. Wer bietet so etwas eigentlich an?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.