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Tennis in Osaka : Kerbers Liebe zu Japan

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Kann wieder gewinnen: Angelique Kerber Bild: EPA

Angelique Kerber gewinnt unter ihrem neuen Trainer ihr zweites Spiel beim Damentennis-Turnier in Osaka. Dabei profitiert sie allerdings von der Aufgabe ihrer Gegnerin Madison Keys.

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          Der früheren Weltranglistenersten Angelique Kerber ist unter ihrem Interimstrainer Dirk Dier der zweite Sieg gelungen. Sie ist damit beim WTA-Turnier in Osaka/Japan ins Halbfinale eingezogen. Die 31-Jährige aus Kiel führte nach 6:4 und 4:6 mit 2:1 im dritten Satz gegen Madison Keys, als die an Nummer fünf gesetzte Amerikanerin verletzt aufgeben musste.

          „Es war ein richtig gutes Match in den ersten beiden Sätzen. Auf so eine Art will man nicht gewinnen“, sagte Kerber, die ihr erstes Halbfinale nach dem Rasenturnier in Eastbourne im Juni erreichte. Ihren Erfolg erklärte sie auch mit der Liebe zu den Turnieren in Japan. „Ich mag es, hier zu spielen“, sagte sie: „Jedes Mal, wenn ich hier herkomme, fühle ich mich gut und spiele auch gut.“

          Kerber, die in der ersten Runde von einem Freilos profitierte, hatte im Achtelfinale gegen die Qualifikantin Nicole Gibbs (USA) 6:2, 6:4 gewonnen. In der Runde der letzten Vier bekommt es die dreimalige Grand-Slam-Siegerin mit Misaki Doi (Japan) oder Anastassija Pawljutschenkowa (Russland) zu tun.

          Kerber hatte Dier nach ihrem enttäuschenden Erstrunden-Aus bei den US Open engagiert. Der 47-Jährige, der als Bundestrainer beim Deutschen Tennis Bund (DTB) angestellt ist und vom Verband für die Arbeit mit Kerber freigestellt wurde, ist zunächst nur für die Asien-Tour eingeplant. Zuvor hatte Kerber sich im Juli nach ihrem Zweitrunden-Aus als Titelverteidigerin in Wimbledon nach knapp siebenmonatiger Zusammenarbeit ohne Turniersieg von Trainer Rainer Schüttler getrennt. Der Erfolg über Gibbs war ihr erster Sieg seit der erste Runde in Wimbledon.

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