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Turnier mit Zverev und Görges : Tennis in Corona-Kurzform in Berlin

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Das Stirnband sitzt, der Mundschutz für den Gang auf den Platz fehlt noch: Alexander Zverev kehrt in den Turnierbetrieb zurück. Bild: dpa

Nach der Absage des Wimbledon-Vorbereitungsturniers wird in Berlin doch aufgeschlagen: Bei zwei Events mit sechs Damen und Herren könnte es Spitzentennis zu sehen geben. Die Umstände werden aber besonders sein.

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          Doch noch großes Tennis in Berlin: Nachdem die Premiere des neuen Wimbledon-Vorbereitungsturniers wegen Corona abgesagt werden musste, gibt es im Sommer nun trotzdem Spitzentennis in der Hauptstadt. Bei zwei hochklassig besetzten Kurz-Turnieren schlagen Mitte Juli jeweils sechs Männer und Frauen auf. Mit dabei ist auch der deutsche Topspieler Alexander Zverev. Er bekommt es unter anderen mit dem Weltranglistendritten und Australian-Open-Finalisten Dominic Thiem aus Österreich, Italiens Top-Talent Jannik Sinner sowie dem Australier Nick Kyrgios zu tun. „Ich bin gespannt zu sehen, wo ich mit meinem Tennis stehe. Ich habe hart trainiert und gearbeitet“, sagte Zverev per Videobotschaft am Freitag.

          Bei den Frauen gehören aus deutscher Sicht zunächst Julia Görges sowie Andrea Petkovic zu den Teilnehmern. Dazu habe man auch mit Angelique Kerber Kontakt aufgenommen, bestätigte Turnierdirektorin Barbara Rittner. Bereits zugesagt haben die Weltranglistenfünfte Jelina Switolina aus der Ukraine und die Niederländerin Kiki Bertens, aktuell die Nummer sieben der Welt.

          Ohne Handschlag und Linienrichter

          Jeweils zwei Plätze sind in beiden Starterfeldern noch offen. Hierfür sei man bereits mit weiteren Grand-Slam-Siegern im Gespräch, sagte Veranstalter Edwin Weindorfer und schürte die Hoffnung auf einen weiteren Superstar. „Immer wenn es um Tennis geht, werden wir natürlich auch einen Roger Federer fragen, ob er Lust hat“, sagte Weindorfer.

          Gespielt wird vom 13. bis 15. Juli auf Rasen im Steffi-Graf-Stadion und dann mit demselben Teilnehmerfeld vom 17. bis 19. Juli auf Hartplatz im Hangar auf dem Tempelhofer Feld. Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Turniere nach aktuellem Stand ohne Zuschauer ausgetragen. Auf einen Handschlag wird ebenso verzichtet wie auf Linienrichter, die durch eine elektronisches System ersetzt werden.

          Das mit insgesamt 200.000 Euro dotierte Turnier startet am jeweils ersten Turniertag mit zwei Viertelfinalspielen. Die zwei besten Spieler nach der Weltrangliste sind direkt für das Halbfinale gesetzt. Auch ein Spiel um Platz drei soll es geben. Weltranglistenpunkte können die Profis nicht sammeln. Die Profitouren von ATP und WTA pausieren bis mindestens zum 31. Juli.

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