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Enttäuschung bei Boris Becker : „Das hat im Herzen weh getan“

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Kennt sich aus im Tennis: Boris Becker Bild: dpa

Drei Jahre lang war Boris Becker Trainer von Novak Djokovic, der nun an der Spitze der Weltrangliste steht. Ein Erlebnis aus der jüngsten Vergangenheit aber nimmt den früheren Tennisstar Becker sichtlich mit.

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          Boris Becker hat die Niederlage seines früheren Schützlings Novak Djokovic im French-Open-Finale gegen Rafael Nadal geschmerzt. Der Tennis-Weltranglistenerste hatte am Sonntag in Paris überraschend deutlich gegen den Spanier verloren, der damit seinen Siegrekord im Stade Roland Garros auf 13 Triumphe ausbaute.

          „Das hat im Herzen weh getan“, gestand Becker, der drei Jahre als Trainer von Djokovic arbeitete, am Mittwoch bei einer Gesprächsrunde in Dessau. Der Respekt aus der gemeinsamen Zeit mit dem Serben sei geblieben. „Es war eine ganz bemerkenswerte Zeit für mich und für ihn. Wir waren Brüder im Herzen“, sagte Becker.

          „Mit Zverev gedulden“

          Der 52-Jährige hatte das Endspiel der French Open als Experte für den Fernsehsender Eurosport kommentiert. Der dreimalige Wimbledonsieger betonte aber auch seinen großen Respekt für Nadal, der die hochklassige Partie 6:0, 6:2, 7:5 gewann.

          Als deutscher Herrentennis-Chef sieht Becker derweil keine schlechte Perspektive für die kommenden Jahre in diesem Bereich. „Wir können froh sein, dass wir Zverev und Co. haben, da wächst eine Generation“, sagte Becker in Dessau weiter und erwähnte dabei auch French-Open-Achtelfinalist Daniel Altmaier. Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev hatte im September bei den US Open im Finale gegen den Österreicher Dominic Thiem nur denkbar knapp seinen ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier verpasst.

          „Wir müssen uns auch ein bisschen gedulden“, verlangte Becker. Der 52-Jährige wünscht sich zudem, dass nicht nur Titel gewürdigt werden, sondern zum Beispiel auch ein Halbfinaleinzug. „Da geht es uns ganz gut“, fügte der dreimalige Wimbledonsieger mit Blick auf den momentanen Stand an, bemerkte aber auch: „Mehr wäre besser.“

          Zverev bestreitet an diesem Donnerstag beim ersten der beiden ATP-Turniere in Köln sein Auftaktmatch. Nach einem Freilos in der ersten Runde trifft der 23 Jahre alte Weltranglistensiebte aus Hamburg im Achtelfinale auf den spanischen Routinier Fernando Verdasco. Der 22-jährige Altmaier ist in Köln wie auch Mischa Zverev schon ausgeschieden.

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